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Projektliste

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Wetteraukreis

Umweltlotterie: Bad Nauheim blüht - Wiese am Benekebrunnen

Bad Nauheim blüht - Wiese am Benekebrunnen

Bad Nauheim: eine herkömmliche Wiese soll zu einer Wildblumenwiese mit hohem Nutzwert für Insekten umgewandelt werden. mehr lesen

Bad Nauheim blüht - Wiese am Benekebrunnen

  • Projektträger:
  • Bürgerstiftung "Ein Herz für Bad Nauheim"
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Bad Nauheim
  • Dauer:
  • 2 Jahre, danach ist die Anlage im normalen Pflegebetrieb der Stadt Bad Nauheim

Das Projekt

Im Zentrum steht hier der Begriff naturnahe Bepflanzung und Biodiversität. D.h. Berücksichtigung lokaler Eigenschaften von Standorten der Bepflanzung. Nicht jede Pflanze passt zu jedem Boden. Die Stärkung der heimischen Pflanzsorten und biologische Vielfalt steht im Mittelpunkt. Weg von der jährlichen Neubepflanzung hin zu mehrjährigen Arten. Das umfasst auch, dass der Boden, der oftmals zu fett ist, durch geeignete Maßnahmen karger gestaltet wird. Das führt dazu, dass Pflanzen sich mehr entwickeln müssen und deshalb (bei Auswahl von standortgeeigneten Pflanzen) auch öfter blühen. Das wiederum kommt den Insekten zugute.

Die Fläche soll als Wildblumenwiese angelegt werden und ist Referenzfläche zur Sammlung von Erfahrungen, die später auch auf andere Flächen im Stadtgebiet, aber auch in private Gärten übertragen werden können. Ein Pflanz- und Pflegeplan für die Maßnahme ist zwingend zu erstellen, eine Biologin begleitet das Projekt in der Parkstraße, die eine wichtige Einkaufsstraße und zugleich auch "Flaniermeile" der Stadt ist. Es gibt eine hohe Frequenz von Besuchern und Einwohnern. Informationstafeln klären die Passanten auf.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Projektziel ist es, neue Formen der Grünanlagen einführen; statt einjährige Pflanzen mehrjährige heimische Arten wieder verwenden. Das Projekt ist als Schauprojekt angelegt. Sowohl die städtische Grünpflege als auch Passanten sollen durch Anschauung für ein neues Umgehen mit öffentlichem Grün überzeugt werden.

Umweltlotterie: Biotop-Bau am Karl-Otto-Teich in Lißberg

Biotop-Bau am Karl-Otto-Teich in Lißberg

Ortenberg/Lißberg: Durch die Anlage eines "Ausdauernden Kleingewässers" soll das Grundwasser angereichert und die Artenvielfalt gefördert werden. mehr lesen

Biotop-Bau am Karl-Otto-Teich in Lißberg

  • Projektträger:
  • Angel- und Naturschutzverein Lißberg 1978 e.V. und das Magistrat der Stadt Ortenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Ortenberg/Gemarkung Lißberg
  • Dauer:
  • 4 Wochen

Das Projekt

Durch die Anlage eines "Ausdauernden Kleingewässers", welches mit Oberflächenwasser durch die periodisch wasserführenden Gräben und den Notüberlauf des angrenzenden Angelteiches gespeist werden soll, ist es das Ziel, die Grundwasseranreicherung sowie dezentrale Wasserrückhaltung zum Schutz der Unterlieger zu errichten. Die Förderung der Artenvielfalt steht ebenfalls auf der Agenda. Ein Eisvogel-Paar ist bereits ansässig. Das bereits angelieferte Erdmaterial soll über Aufbau einer Verwallung mit einer geplanten Höhe von ca. 1,50m über dem Straßenniveau verarbeitet werden. Den Rest übernimmt die Natur gerne in Eigenregie!

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ziele des Projekts sind die Grundwasseranreicherung, die Wasserrückhaltung zum Schutz der Unterlieger, die Förderung der Artenvielfalt sowie die Anlage einer Frischwiese.

Umweltlotterie: Der Traum eines Repaircafes

....der Traum eines Repaircafes angeschlossen an den Umsonstladen in frischem Look

Echzell/Bingenheim: Ziel des Projekts ist es, ein Repaircafe im Kulturtreff zu etablieren, in dem Alltagsgegenstände wieder funktionsfähig gemacht werden, die sonst im Müll landen würden. mehr lesen

....der Traum eines Repaircafes angeschlossen an den Umsonstladen in frischem Look

  • Projektträger:
  • WetterauSicht e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Echzell/Bingenheim
  • Dauer:
  • ca. 6 Monate

Das Projekt

Dem Verein steht ein Raum zur Nutzung zur Verfügung, den es zu renovieren gilt, die Strom- und Wasserversorgung müssen überprüft und nachgebessert werden. Weiter muss der Raum mit Möbeln ausgestattet und eine Küche eingerichtet werden. Um Gegenstände sinnvoll reparieren zu können, ist eine gewisse Ausstattung mit Ersatzteilen und Werkzeug sowie ein geeigneter Lagerschrank von Nöten. Auch eine Werkbank wäre sinnvoll. Alle baulichen Maßnahmen müssen der sicheren Nutzung für Besucher entsprechen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Das Projekt der Etablierung eines Repaircafes im Kulturtreff als Ort, an dem Menschen zusammenkommen und sich Synergien ergeben, um Alltagsgegenstände wieder funktionsfähig zu machen, die sonst im Müll landen würden, verfolgt das große Ziel der Ressourcenschonung und -einsparung, der Müllvermeidung und setzt ein Zeichen gegen den Klimawandel. Das Repaircafe und der Umsonstladen zeigen den Menschen kleine Schritte auf, die sie zum Erhalt der Erde beitragen können.

Nach diesem Sommer: Neue Obstbäume für das gesamte Stadtgebiet Ortenberg

Stadt Ortenberg: Nach diesem Sommer hat die Region große Verluste bei den Obstbäumen zu verzeichnen. Wir wollen jedem Bürger und auch Vereinen hiermit ermöglichen, auf kurzem Dienstweg Ersatz für vertrocknete oder abgestorbene Bäume zu bekommen. Anruf genügt. mehr lesen

Nach diesem Sommer: Neue Obstbäume für das gesamte Stadtgebiet Ortenberg

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Ortenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Ortenberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 2 Wochen

Das Projekt

Der Sommer hat durch die anhaltende Trockenheit für erhebliche Verluste auf Streuobstwiesen gesorgt.

Teilweise sind sehr alte Bäume einfach auseinander gebrochen, andere sind regelrecht verdurstet.

Durch diese Initiative soll den Bürgern und auch den Vereinen ermöglicht werden, per Anruf auf der Verwaltung Ersatzlieferung von Streuobstbäumen zu erhalten.

Mit jedem Baum, der neu gesetzt wird, besteht somit die Möglichkeit, den Verlust zu reduzieren.

Gefördert werden sollten Hochstamm-Obst-Sorten, die regional üblich sind. U.a. Speierling, Bohnapfel und auch Walnussbäume.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Beim Blick in die Landschaft fällt einem in der Region auf, dass viele Bäume abgebrochen, zerbrochen oder gar vertrocknet sind. Schuld daran ist die Trockenheit des Sommers. Die Schäden sind vielleicht noch nicht alle ersichtlich. Durch dieses Projekt soll Bürgern und Vereinen ermöglicht werden, mit einem Anruf auf der Verwaltung eine Ersatzlieferung an Hochstammbäumen, regionale Sorten, zu bekommen. In der Hoffnung, dass diese dann wachsen und gedeihen, haben wir der Natur wieder einiges zurückgegeben.

Der Hardwald in Bergheim - Mehr Regen im Wald lassen

Ortenberg-Bergheim: Für das Projekt sollen im Hardwald Kuhlen gebaggert werden, damit so mehr Wasser im Wald bleibt und versickern kann. mehr lesen

Der Hardwald in Bergheim - Mehr Regen im Wald lassen

  • Projektträger:
  • Stadt Ortenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg-Bergheim / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 2 Tage

Das Projekt

Auf gut 64 Hektar erstreckt sich die Bezeichnung "Der Hardwald", welche sich im Eigentum der Stadt Ortenberg und dem Land Hessen befinden. Der Baumbestand beinhaltet alte und junge Pflanzen.

Durch den Wald führen Waldwege. Diese beinhalten Querrinnen. Diese führen zwar in den Wald, durch die steile Lage fließt das Wasser aber dennoch schnell ab. Durch den Antrag dieses Projektes wollen wir Kuhlen ausbaggern, in denen das Regenwasser abgebremst werden soll und dann langsam im Boden versickern kann. Die Maßnahme wird von Hessen Forst befürwortet. Die Idee ist einfach und simpel und es fehlt wie immer am lieben Geld.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Durch die Trockenheit in diesem Sommer und die noch nicht absehbaren Schäden, die dadurch entstehen werden, wissen wir alle, was Wasser bedeutet. Der Hardwald in Bergheim ist eine städtische Waldfläche mit altem und jungem Bestand, die am Hang liegt und durch die Landstraße nach Gelnhaar im Bleichetal endet. 

Wir wollen durch Baggern von Kuhlen die Möglichkeit geben, dass mehr Wasser im Wald bleibt.

Wiederherstellung der Gelnhäärer Bornwiesen

Ortenberg: Ackerland wird zur typischen Futterwiese mit hohem Kräuteranteil für mittlere frische Standorte umgewandelt. Der Aufwuchs soll landwirtschaftlich verwertet werden. mehr lesen

Wiederherstellung der Gelnhäärer Bornwiesen

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Ortenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 1 Woche

Das Projekt

Durch den Einsatz des Vorsitzenden der Natur- und Vogelschutzgruppe Gelnhaar wurde der Kontakt zum ehemaligen Grundstückseigentümer der 1,4 ha großen Fläche hergestellt.

Über die Möglichkeit der Ersatzgelder des Wetteraukreises, in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises, liefen die Fäden auf der Stadtverwaltung Ortenberg zusammen.

Die Fläche ist seit April 2018 in Besitz der Stadt Ortenberg. Die Fläche soll mit der Glatthaferwiese, 30 % Kräuter, Saatstärke 3g/m² durch den bisherigen Bewirtschafter eingesät und auch weiter bewirtschaftet werden. Die Glatthaferwiese beinhaltet unter anderem: Ackerwitwenblume, Herbstlöwenzahn, Gewöhnlicher Hornklee, Kuckuckslichtnelke, Moschusmalve, Klatschmohn, Große Bibernelle und viele mehr.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ackerland wird zu Grünland umgewandelt:

Es ist zwar keine intensive Landwirtschaft mehr, die Natur wird es uns danken.

Im Anschluss an die letztjährige Einsaat einer direkt angrenzenden Fläche von knapp 3.500 qm folgen hiermit gigantische 14.164 qm bunte Futterfläche. Ein Paradies für Niederwild, Bienen, Schmetterlinge!

Hier fehlt es nicht nur an Kröten

Ortenberg: Um den Lebensraum der ortsansässiges Erdkröte "Bufo bufo" zu sichern, soll eine Teichfolie erneuert werden. mehr lesen

Hier fehlt es nicht nur an Kröten

  • Projektträger:
  • Stadt Ortenberg im Auftrag der Natur- und Vogelschutzgruppe Bergheim
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 2 Samstage

Das Projekt

Durch die Zeit ist die vorhandenen Teichfolie undicht geworden.Der Teich soll freigelegt und mit Basalt, Sand und Vlies vorbereitet werden.Darauf soll dann die UV- und ozonbeständige Kautschukfolie ausgelegt werden.Eine ortsansässige Gartenpflege & Landschaftsgestaltungsfirma hat angeboten, die Arbeiten für den Naturschutz in Zusammenarbeit mit den Natur- und Vogelschützern Bergheim gegen Zahlung der Materialkosten kostenfrei durchzuführen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Der Teich soll durch Einbringen einer neuen Kautschukfolie wieder dicht werden. Der Lebensraum des dort ansässigen Bufo Bufo (Erdkröte) ist derzeit durch die Undichtigkeit bedroht. Der Teich liegt in Nähe des FFH-Gebietes Bergheimer Bleichetal.

Die Toscana der Wetterau - von grün auf bunt

Ortenberg: Mit dem Projekt sollen Flächen für das Niederwild wie Rebhuhn, Feldhase und Feldhamster entsprechend gestaltet werden. mehr lesen

Die Toscana der Wetterau - von grün auf bunt

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Ortenberg in Zusammenarbeit mit dem Jagdpächter
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 4 Wochen

Das Projekt

Durch die Einsaat von Gräsern und Blumen kommt inmitten intensiver Landwirtschaft die Natur zur Ruhe. Richtung Westen ist eine große Waldfläche. Richtung Süden liegt das Hofgut Leustadt. Im Osten hinter dem Dörfchen Effolderbach erstrecken sich die Nidderauen. Durch die Finanzierung mit Mitteln von Ersatzgeldern über den Wetteraukreis wurde es uns durch entsprechende Antragsstellung ermöglicht, im April 2018 die Flächen käuflich zu erwerben. Nun geht es darum, die Flächen für den Naturschutz, insbesondere für Niederwild wie Rebhuhn, Feldhase, Feldhamster, dementsprechend zu gestalten. Zusätzlich sollen noch Futter-Eimer für Rebhühner aufgestellt werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wiederherstellung bunter Blüh- und Grasflächen. Futterquellen für Wildbienen und Co.

Da die Flächen erst ab Juli gemäht und geerntet werden, hat das Niederwild (Rebhuhn, Feldhase, Feldhamster und Co.) die Möglichkeit, die Jungen in Ruhe groß werden zu lassen.

LebensArt -Garten Lebens- und Begegnungsraum für Mensch und Tier

Friedberg: Geplant sind unter anderem das Anlegen eines Aromagartens und einer Bienenweide. Der Garten soll für die Bevölkerung zugänglich sein und mittels Schautafeln für Umwelt- und Naturschutzthemen sensibilisieren. mehr lesen

LebensArt -Garten Lebens- und Begegnungsraum für Mensch und Tier

  • Projektträger:
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Friedberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Friedberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • dauerhaft

Das Projekt

Der Garten der Soteria-Station der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird zur Zeit im Rahmen der Therapieangebote gemeinsam von Patienten und Mitarbeitern zu einem Lebens- und Begegnungsraum für Mensch und Tier umgestaltet. Mit dem Anlegen eines Aromagartens, einer Bienenweide, Insektenhotels, Nistkästen, einem Barfußpfad und Hochbeeten soll ein aktiver Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz sowie einer gesunden Lebensweise geleistet werden. Heimische Tierarten sollen im Garten einen Platz zum Leben finden. Patienten und auch die Bevölkerung sollen sich im LebensArt-Garten heimisch fühlen können. Eine intakte Umwelt kann darüber hinaus zu unserer Gesundheit beitragen und bei Krankheiten den Genesungsprozess unterstützen. Die Patienten können durch die Arbeit im Garten für Umwelt- und Naturschutz sensibilisiert werden und bekommen Anregungen zur Gestaltung des eigenen Gartens oder Balkons. Die Ernte des gesäten Obst und Gemüse kann in der Back- und Kochgruppe zu leckeren Mahlzeiten verarbeitet werden. Der Garten soll auch für die Bevölkerung zugänglich sein. Eine Schautafel soll über die angelegten Bereiche und Nutzungsmöglichkeiten sensibilisieren und zum verweilen einladen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Mit dem Anlegen und Pflegen verschiedener Gartenbereiche im LebensArt-Garten können die Patienten und Mitarbeiter der Soteriastation einen Lebens- und Begegnungsraum für Tiere, Menschen und Pflanzen schaffen. Geplant sind das Anlegen eines Aromagartens, eine Bienenweide, Insektenhotels, Nistkästen, ein Barfußpfad und Hochbeete mit heimischem Obst und Gemüse. Die Gartenarbeit schafft nicht nur einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz, sondern besitzt auch heilsame Kräfte für uns Menschen. Gartenarbeit und das Verweilen in der Natur fördert unsere körperliche und seelische Gesundheit.

Neue Lebensräume für Barbe und Nase in der Nidda

Florstadt: Aufgrund der Begradigung der Nidda fehlen u.a. Laichhabitate für Fische. Fischarten wie Barbe und Nase finden daher keine geeigneten Lebensräume mehr vor, wodurch deren Population in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist. mehr lesen

Neue Lebensräume für Barbe und Nase in der Nidda

  • Projektträger:
  • Auen- und Gewässerschutz Wetterau e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Florstadt / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • fortlaufendes Projekt

Das Projekt

Aufgrund der Begradigung der Nidda fehlen Laichhabitate, Aufwuchsbereiche für Jungfische und Unterstände für adulte Tiere. Spezialisierte Fischarten wie Barbe und Nase finden daher keine geeigneten Lebensräume mehr vor, wodurch deren Population in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist. 

Zur Verbesserung der Situation sollen durch den Einbau von Strömungslenkern abwechslungsreiche Gewässerstrukturen  geschaffen werden. Neben den besagten Fischarten profitieren auch Kleinstlebewesen und Wasservögel von der neuen Strukturvielfalt.

Die Strömungslenker werden im bestehenden Gewässerprofil unterhalb des üblichen Wasserstands eingebaut. So können auch innerörtliche Bereiche revitalisiert werden, ohne dass der Hochwasserabfluss nennenswert beeinträchtigt wird. Als Material werden standorttypisches Gehölz und Gestein aus der unmittelbaren Umgebung eingesetzt. Durch geringfügigen Einsatz von Baumaschinen sind die Maßnahmen schonend und kostengünstig.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schaffung neuer Lebensräume für Barbe und Nase.

Ein Turm für bedrohte Tierarten

Niddatal-Assenheim: Ein alter Trafoturm soll Nistmöglichkeiten für Vogelarten wie Schwalben, Mauersegler und Bachstelzen bieten und ein neues Fledermausquartier werden. Ein Projekt, bei dem Jugendliche und Erwachsene gemeinsam anpacken! mehr lesen

Ein Turm für bedrohte Tierarten

  • Projektträger:
  • NABU Niddatal / Florstadt e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Niddatal-Assenheim / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 1 Jahr, 10 Jahre Nachbetreuung

Das Projekt

Der NABU Niddatal / Florstadt möchte einen alten Trafoturm in Assenheim (Niddatal) in ein Tierhotel umbauen. Fledermäuse, Schleiereulen, Mauersegler, Schwalben, Bachstelzen, Meisen und viele weitere Arten, z.B. auch Insekten, sollen einen Rückzugsort und Nistplatz mitten im Ort und zugleich direkt an der Nidda finden. Die gerade frisch gegründete Naturschutzjugendgruppe (NAJU Wetterau) brennt schon darauf, sich am Umbau, Nistkastenbau und der kreativen Gestaltung (Bemalen des Turmes mit Tier- und Naturmotiven) zu beteiligen. Dieses Projekt stärkt den Gruppenzusammenhalt und das gemeinsame Schaffen eines deutlich erkennbaren Erfolgs motiviert die Jugendlichen für weitere Projekte.

Zudem soll eine Infotafel am Turm angebracht werden, die Passanten über die Arten und die Notwendigkeit ihres Schutzes aufklären soll. Da sich der Turm direkt am Niddaradweg befindet, würde die Infotafel optimal in die Erlebnisroute dieses Radwegs eingebunden werden. Die auffallend bunte Bemalung des Tierhotels mitten im Ortskern stellt zusätzlich eine Bereicherung für das Stadtbild dar und wirbt für den Naturschutz.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Viele Fledermäuse, Vögel und Insekten finden heute keine Quartiere mehr. Ein alter Trafoturm soll ihnen neue Heimat bieten. Jugendliche werden dabei in den praktischen Naturschutz eingebunden. Eine Infotafel stellt Artenschutz einer breiten Öffentlichkeit vor und regt diese an, selbst aktiv zu werden.

Blumenwiesen und Raine am Ockstädter Kirschenberg

Friedberg-Ockstadt: Die Randflächen der Wiesen der Obstbauern sollen mit blumenreichem Grünland ökologisch aufgewertet werden um den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage für die ansässige Tierwelt zu verbessern. mehr lesen

Blumenwiesen und Raine am Ockstädter Kirschenberg

  • Projektträger:
  • Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege + OGV Ockstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Friedberg-Ockstadt / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • Vorbereitung von Flächen und Einsaat mit Pflegeschnitten dauert ca. 1 Jahr

Das Projekt

Der Kirschenberg ist ein großes Gebiet mit einer Gemengelage ausjungen und alten Streuobstwiesen, Brachen, Wiesen, Obstplantagen,Hecken und anderen Baumbeständen.Die Obstbauern haben ein Interesse daran, Randflächen durch dieAnlage von Säumen und blumenreichem Grünland ökologisch aufzuwertenund somit den Lebensraum und die Nahrungsgrundlage für dieansässige Tierwelt (z. B. Gartenrotschwanz, Steinkauz), zu verbessern.Mit dem Projekt soll das Saatgut (Wildpflanzensaatgut aus regionalerHerkunft) finanziert und den Obstbauern zur Verfügung gestellt werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Aufwertung des Lebensraums für Insekten und Vögel.

Förderung der Dohle im Wetteraukreis

Wetteraukreis: Das Projekt möchte mit Nisthilfen für die Vogelart Nisthilfen schaffen um die Kolonienstandorte zu stärken. mehr lesen

Förderung der Dohle im Wetteraukreis

  • Projektträger:
  • Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 2 Monate

Das Projekt

Mit der Förderung soll die Anschaffung von Nisthilfen und deren Anbringen an hohen Bäumen per Baumkletterer finanziert werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Dohle ist eine Vogelart, die auf Grünland zur Nahrungssuche und auf Nisthöhlen angewiesen ist. Wo sich geeignete Brutplätze finden lebt sie gerne gesellig. Es gibt bereits kleinere Kolonien, unter anderem an Naturdenkmalen. Diese wollen wir durch das Anbringen weiterer Nisthilfen unterstützen.

Grete Flach-Garten

Büdingen: An der Seeme unterhalb des Freibads Büdingen soll ein Kräutergarten am neuen Kneipp-Becken angelegt werden. mehr lesen

Grete Flach-Garten

  • Projektträger:
  • Der Kneippverein Büdingen e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Büdingen / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • Zwei Monate

Das Projekt

In Büdingen lebte die Kräuterfrau Grete Flach. Man nannte sie auch ?die weise Frau von Büdingen". Sie hatte mit ihrer Kenntnis von Heilpflanzen vielen Menschen geholfen. Vielleicht gelingt es uns, einen Garten nach ihren Grundsätzen anzulegen. Das heißt, auf Pflanzen und Kräuter hinzuweisen, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind. Grete Flach und Sebastian Kneipp sind zwei Persönlichkeiten, die sich auf die Natur besannen und mit natürlichen Mitteln heilten.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Der Kneippverein Büdingen plant von der Nähe des neu zu errichteten Naturtretbeckens einen Kräutergarten anzulegen. Dort führt der Alt-Büdingen Rundweg entlang. Das dortige Kneipp-Becken wird erneuert. Es bietet für viele Spaziergänger und vor allem auch Familien einen Anlass für einen Spaziergang. Mit dem Kräutergarten wollen wir die Sinne schärfen und für Pflanzen sensibilisieren. Interessierte sollen fühlen, riechen und schmecken dürfen und Infos über die Bedeutung und Nutzung erhalten.

Naturnaher Schulhof

Stadt Rosbach: Umgestaltung des Schulhofes der Kapersburgschule mit vielen versiegelten Flächen in einen Naturnahen Schulhof mit mehreren Biotopen und Begrünung des Mülltonnenplatzes, sowie der Garage auf dem Schulhof. mehr lesen

Naturnaher Schulhof

  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Rosbach/ Wetteraukreis
  • Dauer:
  • Großprojekt drei Jahre. Teilprojekt an 3 Wochenenden.

Das Projekt

Es handelt sich um eine Neugestaltung des Schulhofes. Dabei haben die Kinder sehr viele Ideen eingebracht, wie ihr zukünftiger Schulhof denn aussehen sollte. In erster Linie soll der Schulhof grüner werden mit Möglichkeit, auf Entdeckungsreise gehen zu können. 

Ein zentraler Punkt der Kinder war es, nicht mehr von den Mülltonnen begrüßt und verabschiedet zu werden. Des Weiteren ist der Wunsch nach einem grünen Klassenzimmer aufgekommen, das leider den Neubaumaßnahmen an der Schule weichen musste.

So haben die Kinder unter der Anleitung eines Landschaftsgärtners, die Umbauung und Begrünung der Abfallbehälter geplant. Nun möchten die Kinder ihre Pläne Wirklichkeit werden lassen.

Dies soll durch den Aufbruch von versigelten Flächen und Neupflanzung von Stauden, Sträuchern und Bäumen realisiert werden. Hierbei werden die Kinder, Eltern und Lehrer unter fachmännischer Anleitung dieses Teilprojekt umsetzen. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schaffung eines Naturnahen Schulhofes (Großprojekt).

Teilprojekt: Begrünung der Garage und des Mülltonnenplatzes auf dem Schulhof. Ansiedlung, Erhalt, Pflege und Förderung der Artenvielfalt der Flora und Fauna. Schaffung von Räumen für heimische Pflanzen, Tiere und Menschen.

Hirschkäfer-Brutbiotope

Nidda: Das Projekt möchte Förderung und Erhalt der Hirschkäferpopulation als an die Eiche gebundenes Totholz besiedelndes Insekt voran bringen. mehr lesen

Hirschkäfer-Brutbiotope

  • Projektträger:
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Ortsverband Nidda u. Umgebung
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Nidda / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • fortlaufender Prozess

Das Projekt

Anlage mehrerer Hirschkäfer-Brutbiotope im Verbund in alten Buchen/Eichen-Wäldern des FFH-Gebietes u. VSG durch die Mitglieder des Vereins: Zunächst wird der Rohhumus (Äste/Blätter) beseitigt, so dass der Mineralboden freigelegt wird. Auf diesen werden 60-80 cm hohe, möglichst bereits angemoderte Eichenholstücke senkrecht gestellt, damit die Feuchtigkeit möglichst gut in das Holz einziehen kann und den Prozess der Vermoderung des Holzes fördert. Der Durchmesser des dicht zu lagernden Holzes sollte 6-8 Meter betragen. Das Holz wird zum Schluss mit Eichen-Häckselgut abgedeckt, um die Duftwirkung zu intensivieren. Die Duftwirkung entfaltet sich bis zu 2 km Entfernung. Die angezogenen weiblichen Hirschkäfer legen dort ihre Eier ab. Diese entwickeln sich im Laufe von 5-6 Jahren über verschiedene Größenstadien.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Sicherung der heimischen Hirschkäfer-Population als unsere größte heimische an Eichentotholz gebundene Insektenart. Verbesserung der Lebensbedingungen und Brutmöglichkeiten als auch Verbesserung der Artenvielfalt.

Beseitigung eines Landschaftsschadens und Schaffung von Quartieren für geschützte Arten

Ortenberg/Oberhessen: Der durch den Asbest entstandene Landschaftsschaden soll behoben werden und durch das Aufstellen von Nisthilfen sowie einem Insektenhotel soll der Bereich wieder für geschützte Arten zur Verfügung stehen. mehr lesen

Beseitigung eines Landschaftsschadens und Schaffung von Quartieren für geschützte Arten

  • Projektträger:
  • Stadt Ortenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 4 Wochen

Das Projekt

An der ehemaligen Eisenbahnlinie der oberhessischen Eisenbahn in Ortenberg wurde die alte Brücke nach der Stilllegung von einem Betrieb eingehaust und als Lager genutzt. Der zurückgelassene Müll wurde weitestgehend entsorgt. Der Rückbau des asbesthaltigen Daches steht noch aus.

Die Eisenbahnbrücke hat inzwischen ein Alter von 130 Jahren erreicht. Der Schützenverein Ortenberg erklärt sich bereit, am Ende der Brücke (Uferbereich) ein großes Insektenhotel in Eigenleistung zu errichten. Sichtschutz und Abschluss der Brücke in einem. Unser Projekt liegt fußläufig 20 Meter vom Vulkanradweg weg. Die Nisthilfen müssen noch angeschafft werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Der durch den Asbest entstandene Landschaftsschaden soll behoben werden und durch das Aufstellen von Nisthilfen sowie einem Insektenhotel soll der Bereich wieder für geschützte Arten zur Verfügung stehen.

Eine-Erde-Camp

Ortenberg Lißberg: Das Zeltcamp für Jugendliche bietet verschiedene Workshops an, die sich mit den Themen Ressourcen- und Klimaschutz beschäftigen. mehr lesen

Eine-Erde-Camp

  • Projektträger:
  • BUNDjugend Hessen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ortenberg Lißberg / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 10 Tage

Das Projekt

Zeltcamp für ca. 50 Jugendliche, Vor- und Nachmittags Workshops (je 4-6 zur Auswahl) über 3 Stunden zur theoretischen, praktischen und kreativen Auseinandersetzung mit verschiedenen Bereichen des Umwelt- und Resourcenschutzes : 

  •  klimafreundliche Ernährung
  • regenerative Energien und Energiesparen im Alltag
  • (eigene) und zukünftige Mobilität
  • Produktionsbedingungen von Kleidung (Wasserverbrauch,Pestizideinsatz, Transport) und Alternativen (faire Biokleidung und Klamottentausch)
  • Repaircafe
  • etc.

jeweils unterschiedlicher Themenschwerpunkt pro Camp

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Jugendliche lernen die ökologischen und sozialen Folgen ihres Konsums kennen, reflektieren das eigene Konsumverhalten, lernen umweltfreundlichen und sozialverträgliche Alternativen kennen und können sie z.T. praktisch erproben und werden für einen nachhaltigen Lebensstil sensibilisiert.

Schulbauernhof der Landbauschule Dottenfelderhof e.V.

Bad Vilbel: Im Schulbauernhof erfahren Kinder und Jugendliche wie Lebensmittel entstehen, lernen einen respektvollen Umgang mit Hoftieren und erleben, wie sie selbst für die Umwelt und zukünftige Landwirtschaft aktiv werden können. mehr lesen

Schulbauernhof der Landbauschule Dottenfelderhof e.V.

  • Projektträger:
  • Landbauschule Dottenfelderhof e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Bad Vilbel / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 10.2016 bis 10.2017

Das Projekt

Seit über 10 Jahren ist unser Schulbauernhof immer weiter gewachsen, denn der Bedarf am Lernen hier ist groß. Umweltbildung geschieht hier am außerschulischen Lernort an jeder Stelle: beim Tätig werden, beim Beobachten, beim Vertraut werden mit Boden,Pflanze und Tier.

In diesem Jahr konnten wir ein eigenes kleines barrierefreies Gebäude mit Küche einweihen. Den Garten rundum möchten wir mit den Kindern mit Obstbäumen und Beerensträuchern, Kräutergarten, einer Feuerstelle zum Kochen und einer kleinen Hühnerhaltung gestalten.

Der Schulbauernhof der Landbauschule Dottenfelderhof e.V. ist als Projekt der UN Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2014 von der  Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet worden.

"Die Arbeit des Schulbauernhofs zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln?, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Im Schulbauernhof erfahren Kinder und Jugendliche, wie Lebensmittel entstehen, lernen einen respektvollen Umgang mit Hoftieren und erleben, wie sie selbst für die Umwelt und  zukünftige Landwirtschaft aktiv werden können.Der Bauernhof als LebensLernOrt bietet Kindern so viele Möglichkeiten , für ihr Leben zu lernen, neben des Wissens Mut, Fertigkeiten, soziale Fähigkeiten und Selbstbewusstsein zu erwerben. Verantwortung und Freude an/für die Umwelt an kann hier an jeder Stelle unmittelbar erfahren werden. Unsere Arbeit wollen wir durch die Gestaltung eines eigenen Geländes verbessern.

Schutz des Schwalbenschwanzes im Hausgarten- und Gewerbsanbau (Gemüse)

Verschiedene Gemeinden im Wetteraukreis: Der BUND Kreisverband Wetterau möchte mit dem Projekt die Raupen des Schwalbenschwanzes schützen. mehr lesen

Schutz des Schwalbenschwanzes im Hausgarten- und Gewerbsanbau (Gemüse)

  • Projektträger:
  • BUND Kreisverband Wetterau
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Wetteraukreis
  • Dauer:
  • mehrjährig

Das Projekt

Durch den starken Rückgang der Blumen- und Kräuterwiesen in den letzten Jahrzehnten mit Doldengewächsen wie z.B. Wilder Möhre, Bibernell und Pastinak sucht der Schwalbenschwanz nach anderen Möglichkeiten, seine Eier auf geeigneten Futterpflanzen zu legen. Vermehrt weicht der Schmetterling von den Haus- und Pflanzgärten auf die Flächen der Gemüsebauern aus. Dort bevorzugt er für die Eiablage Möhren, Petersilie, Fenchel und Dill. Die Erntezeit dieser Futterpflanzen der Raupen ist September. Die letzte Generation (Raupen) wächst während der Ernte auf den Pflanzen heran und die Tiere werden mit Pfanzenresten gemulcht. Wir möchten dies verhindern und sammeln jährlich hunderte von Raupen unter anderem von den großen Fenchel- und Möhrenackern der Biobauern ab. Die Raupen werden dann in besonderen Gehegen bis zu Ihrer Verpuppung gefüttert. Im nächsten Frühjahr werden sie in die Freiheit entlassen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schutz der Raupen des Schwalbenschwanzes in Hausgarten- und Gewerbsanbau (Gemüse).


Foto: © BUND/S. Schneider

Lebt die Wildkatze auch im Büdinger Wald?

Büdingen: Durch angewandte Naturschutzforschung soll das Vorkommen der Wildkatze im Büdinger Wald nachgewiesen werden und so eine Grundlage für den Schutz der Wildkatze geschaffen werden. mehr lesen

Lebt die Wildkatze auch im Büdinger Wald?

  • Projektträger:
  • BUND Ortsverband Büdingen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Büdingen / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Mithilfe der Standardmethode "Lockstockmonitoring" möchten wir die seltene Wildkatze erstmalig im Bereich von Büdingen aufspüren. Dazu werden sogenannte Lockstöcke aufgestellt, an denen sich die Wildkatze reiben und Haare hinterlassen soll. Mit der anschließenden genetischen Analyse der Haare lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob wirklich eine Wildkatze am Lockstock war. Dies ist für uns insofern interessant, als dass wir zwar verschiedene Anhaltspunkte für ein Vorkommen der Wildkatze in diesem Bereich haben, wir sie aber bisher noch nicht zweifelsfrei nachweisen konnten. Ein Nachweis würde eine weitere Wissenslücke über das Verbreitungsgebiet der Wildkatze in Hessen schließen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Nachweis eines Vorkommens der Wildkatze im Büdinger Wald, einem wichtige Korridor zwischen Spessart und Vogelsberg. Angewandte Naturschutzforschung als Grundlage für den Schutz der Wildkatze, einer Art, für deren Erhalt Deutschland eine besondere Verantwortung hat.

Foto ©BUND/M. Zimmermann

Lebt die Wildkatze auch in Butzbachs Wäldern?

Butzbach: Die seltene Wildkatze soll erstmalig mit Hilfe einer Standardmethode im Bereich Butzbach aufgespürt werden. mehr lesen

Lebt die Wildkatze auch in Butzbachs Wäldern?

  • Projektträger:
  • BUND Ortsverband Butzbach
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Butzbach / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Mithilfe der Standardmethode "Lockstockmonitoring" möchten wir die seltene Wildkatze erstmalig im Bereich von Butzbach aufspüren. Dazu werden sogenannte Lockstöcke aufgestellt, an denen sich die Wildkatze reiben und Haare hinterlassen soll. Mit der anschließenden genetischen Analyse der Haare lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob wirklich eine Wildkatze am Lockstock war. Dies ist für uns insofern interessant, als dass wir zwar verschiedene Anhaltspunkte für ein Vorkommen der Wildkatze in diesem Bereich haben, wir sie aber bisher noch nicht zweifelsfrei nachweisen konnten. Ein Nachweis würde eine weitere Wissenslücke über das Verbreitungsgebiet der Wildkatze in Hessen schließen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Nachweis eines Vorkommens der Wildkatze vom östlichen Taunusrand im Übergang zur Wetterau. Angewandte Naturschutzforschung als Grundlage für den Schutz der Wildkatze, einer Art, für deren Erhalt Deutschland eine besondere Verantwortung hat.

Foto ©S. Boernecke

Naturkundlicher Ausstellungsraum

Kefenrod, Ortsteil Bindsachsen: Die Naturkundliche Ausstellung hat ein Alleinstellungsmerkmal, ihre Einzigartigkeit in weitem Umkreis. Eine Erweiterung bzw. Modernisierung der pädagogischen Inhalte würde diese wichtige Informationsquelle für die Bevölkerung und Touristen enorm aufwerten. mehr lesen

Naturkundlicher Ausstellungsraum

  • Projektträger:
  • NABU-Gruppe Bindsachsen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Kefenrod, Ortsteil Bindsachsen / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • in Teilprojekten verteilt max. 1 Jahr

Das Projekt

Die Naturkundliche Ausstellung hat ein Alleinstellungsmerkmal, ihre Einzigartigkeit in weitem Umkreis. Eine Erweiterung bzw. Modernisierung der pädagogischen Inhalte würde diese wichtige Informationsquelle für die Bevölkerung und Touristen enorm aufwerten und einen noch wertvolleren Beitrag für die Umweltbildung in der Region darstellen.

Es finden regelmäßige Besuche durch Kindergärten, Schulklassen, Jugendgruppen, Ausbildung von Jungjägern usw. statt.

Der Wetterfrosch und die Knoblauchkröte

Echzell-Bingenheim: Insbesondere für den Laubfrosch und die Knoblauchkröte soll ein Laichgewässer angelegt werden sowie Brut- und Nahrungshabitat für Wasser- und Wiesenvögel. mehr lesen

Der Wetterfrosch und die Knoblauchkröte

  • Projektträger:
  • NABU-Gruppe Bingenheim
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Echzell-Bingenheim / Wetteraukreis
  • Dauer:
  • Bauzeit ca. 4 Wochen

Das Projekt

Das Projekt beinhaltet die Anlage eines Laichgewässers für verschiedene Amphibienarten, insbesondere für den Laubfrosch und die Knoblauchkröte sowie die Anlage eines Brut- und Nahrungshabitats für Wasser- und Wiesenvögel. Beide Arten haben im Bingenheimer Ried eine gute Population, die es zu erhalten und zu fördern gilt.

Die Anlage soll in einer 1.000 m² großen Mulde mit flachen Ufern und einer Tiefe von durchschnittlich 50 bis max. 90 cm enstehen. Hier ist ein Ausbaggern und Abtransport der Erde erforderlich.

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