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Projektliste

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Rheingau-Taunus-Kreis

Distel im Beton

Hünstetten-Wallrabenstein: Die Einrichtung eines Pemakulturgartens und die Ansiedlung von Bienenkulturen ist geplant. Dabei sollen ökologische Zusammenhänge für Kooperationen mit Schulen, Kitas u.ä. vermittelt werden. mehr lesen

Distel im Beton

  • Projektträger:
  • Distel im Beton GmbH
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Hünstetten-Wallrabenstein / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • In der Ausübung ein Dauerprojekt, da wir uns gezielt zur Wissensvermittlung an andere wenden möchten.

Das Projekt

Die Distel im Beton GmbH wird im Frühjahr 2019 Eigentümerin einer Immobilie mit großem Grundstück (in Wasserschutzgebiet) in Hünstetten Wallrabenstein. 

Wir planen die Einrichtung eines Permakulturgartens und die Ansiedlung von Bienenkulturen in Einklang mit ökologischen Anforderungen und möchten uns damit zur Förderung und Vermittlung ökologischer Zusammenhänge für Kooperationen mit Schulen, Kitas u.ä. Kinder sollen von früh auf über natürliche Zusammenhänge informiert werden.

Es soll regelmäßige Seminare und Workshops zu ökologischen Themen geben wie bspw. Pflanzenschutz ohne Roundup, warum sind Bienen für uns wichtig, wie schaffen wir wieder lebenswerte Plätze für Tiere und Pflanzen, wie kann man ein sich selbst regulierendes ökologisches Gleichgewicht schaffen uvm. 

In Wallrabenstein selbst gibt es 2 Kitas und eine Schule, an die wir uns zur Kooperation wenden, aber da Hünstetten ein Gemeindeverbund ist werden auch die Nachbarorte mit inkludiert und auch dort streben wir Partnerschaften mit öffentlichen Einrichtungen an. Selbiges auch für Seniorenheime, die dann gerne einfach mal einen Nachmittag im Sommer im grünen verbringen können.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir möchten die nachhaltige Entwicklung entgegen den derzeitigen Trends von Steingärten und anderen für Tiere lebensfeindliche Umgebungen vorantreiben und ökologische Gegenkonstrukte schaffen. Kinder und Jugendliche möchten wir im Sinne einer ökologischen Sensibilisierung auf natürliche Zusammenhänge in ihrem Umfeld und ihrem Wirkungsbereich fördern und unterstützen.

Sichere Krötenwanderung

Eltville: Neue Krötenschutzzäune sollen den Kröten den Weg zum Kloster Eberbach erleichtern. mehr lesen

Sichere Krötenwanderung

  • Projektträger:
  • Gemeinnützige Stiftung Kloster Eberbach
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Rheingau
  • Dauer:
  • ca. 4 Monate

Das Projekt

Bis zu fünf Kilometer wandern jedes Frühjahr zahlreiche Kröten vor allem nachts durch die Wälder, um sich fortzupflanzen. Dabei folgen die seit Generationen immer dem gleichen Weg, denn im Löschwasserteich an der Mauer vom Kloster Eberbach, wo die Kaulquappen geschlüpft sind, finden sie geeignete Lebens- und Wachstumsbedingungen vor und so kehren sie immer wieder dorthin zurück, um zu laichen.

Kurz vor dem Ziel befindet sich eine der größten Gefahren der Wanderung: die Straße zum Kloster Eberbach. Schon der Strömungsdruck beim Überfahren tötet die Kröten. In den vergangenen Jahren wurden die Schutzmaßnahmen für die Kröten sukzessive optimiert, so dass sie ohne Behinderung wandern können und sicher und wohlbehalten ihren Weg finden. Dazu gehören stabile Holzzäune, die die Kröten in die Tunnel unter dem Parkplatz leiten. Darüber hinaus werden mobile Amphibienzäune aufgestellt, an denen die Kröten in Eimern gesammelt und durch ehrenamtliche Helfer sicher über die Straße geleitet werden. Nun sind die Zäune in die Jahre gekommen und müssen ausgetauscht und teilweise auch erweitert werden, damit die Krötenwanderung auch zukünftig sicher ist.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die defekten Krötenzäune sollen durch neue ersetzt werden um den Kröten somit eine sichere Wanderung ermöglichen. Außerdem sollen mobile Amphibienzäune eingesetzt werden, um den Tieren eine Überquerung der Straße zu garantieren.

Bodenerosion im Wald verhindern

Stadt Idstein: Im Stadtwald Idstein soll ein Durchlass gestaltet werden, der die Durchgängigkeit eines Baches (Fließgewässers) fördert. mehr lesen

Bodenerosion im Wald verhindern

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Idstein
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Idstein / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 2 Wochen

Das Projekt

Im Stadtwald Idstein ist ein Durchlass defekt, mit der Folge, dass die Durchgängigkeit eines Baches (Fließgewässers) behindert wird. Aufgrund der Hanglage haben sich mittlerweile Erosionsrinnen ausgebildet mit der Folge, dass wertvoller Boden abgetragen wird.

Der Durchlass soll so gestaltet werden, dass das Wasser hangabwärts mäandrieren kann und die Fließgeschwindigkeit reduziert wird. Mit dieser Maßnahme kann der Bodenerosion entgegengewirkt werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wiederherstellen der Durchgängigkeit eines Fließgewässers im Wald

Museums-Weinberg

Eltville-Erbach: In dem Museums-Weinberg sollen verschiedene historische "Erziehungsarten" für Rebstöcke demonstriert werden und auch Bewirtschaftungs-Methoden. mehr lesen

Museums-Weinberg

  • Projektträger:
  • Verein zur Förderung des historischen Weinbaues im Rheingau e.V. (gemeinnützig)
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Eltville-Erbach / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 2 Jahre für Einrichtung und Aufbau des Weinberges, danach dauerhafter Betrieb

Das Projekt

Mit der Hochschule Geisenheim/Institut für Biologie wird ein Rebsorten-Spiegel entwickelt. Es laufen Koopertaions-Gespräche mit 2 Winzern, um die Verantwortlichkeiten bei der Bewirtschaftung des Weinberges und dem Ausbau des Weines ("Gemischter Satz - entsprechend mit dem historischen Vorbild") zu klären. Es sollen verschiedene historische "Erziehungsarten" für Rebstöcke demonstriert werden und auch Bewirtschaftungs-Methoden (z.B. Einsatz von "Rücken-Pferden"). Zu technischen Einzelfragen hat die Hochschule Geisenheim Bachelor- und Masterarbeiten ausgeschrieben. Die Bewirtschaftung erfolgt durch Freiwillige mit Unterstützung des Winzers.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Für WinzerInnen, StudentInnen der Hochschule Geisenheim und Weinliebhaber, aber auch Rheingau-Touristen soll anschaulich und interaktiv demonstriert werden, wie früher Weinbau betrieben wurde und welche Anregungen sich daraus bezüglich Bio-Diversität, Bodenpflege und die "Natürlichkeit" eines Produktes für die heutige Praxis ergeben.

Erhaltung hochstämmiger Obstbäume

Stadt Idstein: Im Stadtteil Idstein-Heftrich existiert der noch am besten erhaltende Streuobstwiesengürtel im Rheingau-Taunus-Kreis. Insbesondere der fachgerechte Schnitt von Altbäumen ist eine wesentliche Voraussetzung zur Erhaltung der Streuobstwiesen. mehr lesen

Erhaltung hochstämmiger Obstbäume

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Idstein
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Idstein / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 2 Wochen

Das Projekt

Alte hochstämmige Obstbäume benötigen einen sogenannten Statistikschnitt, um sie langfristig zu erhalten. Insbesondere die hochstämmigen Altbäume erfüllen wichtige ökologische Funktionen auf einer Streuobstwiese.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Streuobstwiesen stellen ein großes Kulturerbe dar und haben eine hohe ökologische Bedeutung. Sie bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Im Stadtteil Idstein-Heftrich existiert der noch am besten erhaltende Streuobstwiesengürtel im Rheingau-Taunus-Kreis. Insbesondere der fachgerechte Schnitt von Altbäumen ist eine wesentliche Voraussetzung zur Erhaltung der Streuobstwiesen.

Naturtage der Otfried-Preußler-Schule

Eltville-Rauenthal: Mit Unterstützung einer Naturpädagogin sollen Schüler den Lebensraum von Tieren kennenlernen, wie man ihn schützen kann, den Umgang mit der Natur und wie man zum Klimaschutz beitragen kann. mehr lesen

Naturtage der Otfried-Preußler-Schule

  • Projektträger:
  • Otfried-Preußler-Schule
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Eltville-Rauenthal / Rheingau-Taunus-Kreis

Das Projekt

Jede Klasse geht monatlich einmal mit einer Naturpädagogin in den Wald/Natur, um an den genannten Schwerpunkten Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere zu arbeiten und zu lernen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Den Wald lesen und erfahren lernen:

Den Lebensraum von Tieren kennenlernen, wie man ihn schützen kann, Umgang mit der Natur, wie kann man zum Klimaschutz beitragen.

Lesefest/Medienkoffer/Projekttag für Klimaforscher und Weltretter

Rheingau-Taunus-Kreis: Bei diesem Projekt geht es um die Durchführung eines Lesefests an den Schulen im Kreis, Erstellung eines Projekttages und Anschaffung eines Medienkoffers zum Thema Klimaschutz und Energiesparen. mehr lesen

Lesefest/Medienkoffer/Projekttag für Klimaforscher und Weltretter

  • Projektträger:
  • Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus-Kreis e.V. (kee)
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • fortlaufend

Das Projekt

Wir verbinden Leseförderung mit Umweltschutz: Wir stellen Lese/Medienkoffer für die gesamten Klassen 3-6 eines ganzen Landkreises zusammen, die kostenfrei entliehen werden können. Dazu gibt es einen kompletten umwelt- und lese- und literaturpädagogischen Projekttag für jede Schule, sowie passende Autorenlesungen zum Thema. Den Schulen des Kreises soll ein Gesamtangebot gemacht werden, auf das sie zurückgreifen können.

Wer sich künftig für den Umweltschutz engagieren möchte, muss auch verstehen, worum es geht. Unser Ziel im Rheingau-Taunus-Kreis: Lesekompetente kleine Umwelt- und Klimaschützer, die verstehen, was sie bewahren möchten und wie man es tut. Klimaschutz und Energiesparen soll Thema an den Schulen im Kreis werden. Um eine Verhaltensänderung im Umgang mit Klima und Energie herzuführen, soll ein medienpädagogisches Angebot entwickelt werden.

Trittsteine in Hohenstein

Hohenstein: Seit Jahrzehnten werden Biotope in unserer Gemarkung betreut und neue geschaffen, um der bedrohten natürlichen Flora und Fauna Refugien zu eröffnen, die in der agrarindustrialisierten Landschaft zunehmend seltener werden. mehr lesen

Trittsteine in Hohenstein

  • Projektträger:
  • BUND-Hohenstein
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Hohenstein / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 1-2 Jahre

Das Projekt

Der BUND-Hohenstein ist eine aktive Naturschutzgruppe, die sich dem Erhalt und dem Ausbau natürlicher Landschaftsbestandteile in der Gemarkung Hohensteins und dem Landschaftsvernetzungsgedanken auch darüber hinaus verschrieben hat. Wir betreuen seit Jahrzehnten Biotope in unserer Gemarkung und schaffen neue, um der bedrohten natürlichen Flora und Fauna Refugien zu eröffnen, die in der agrarindustrialisierten Landschaft zunehmend seltener werden. Insbesondere durch die primär agrarorientierte Flurneuordnung in Hohenstein sehen wir hier neue Gefahren z.B. durch den Wegfall unbefestigter Feldwege als Vernetzungslinien auf unsere natürliche Umwelt zukommen, der wir durch die Schaffung von weiteren Feldgehölzen usw. entgegenwirken wollen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Durch den Ankauf von Flächen im Rahmen der Flurneuordnung in Hohenstein sollen "Trittsteine" für Insekten, Reptilien, Vögel und Wildkatze in der ansonsten ausgeräumten Agrarlandschaft geschaffen werden. Zudem sollen bestehende Biotope ausgebaut und gepflegt sowie neue errichtet werden.

Wohnraum für Mehlschwalben

Aarbergen: Der Mehlschwalbe soll geholfen werden, sich wieder vermehrt anzusiedeln. Dazu ist es nötig, Brutplätze für die Tiere zu schaffen. mehr lesen

Wohnraum für Mehlschwalben

  • Projektträger:
  • BUND Ortsverband Aarbergen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Aarbergen / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Zunächst möchten wir alle straßenseitig einsehbaren Mehlschwalbennester des jeweiligen Ortsteils sowie erkennbare (erfolglose) Versuche des Nestbaus erfassen. Zudem möchten wir dokumentieren, sofern erkennbar, wo Hausbesitzer versucht haben, den Nestbau zu verhindern. In einem nächsten Schritt soll den Hausbesitzern das Angebot unterbreitet werden, kostenlos und professionell Kunstnester und Kotbretter anzubringen. Pressearbeit soll das Vorhaben begleiten und weitere Hausbesitzer dazu animieren, an der Aktion teilzunehmen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir möchten der Mehlschwalbe helfen, sich wieder vermehrt bei uns anzusiedeln. Dazu ist es nötig, Brutplätze für die Tiere zu schaffen. Da Mehlschwalben bei uns hauptsächlich an Gebäuden brüten, ist die Brutplatzschaffung besonders im Siedlungsraum von großer Bedeutung.

In Deutschland steht die Mehlschwalbe auf der Vorwarnliste der bedrohten Vogelarten, weshalb Maßnahmen zur Bestandsschützung sehr wichtig sind.

CO2-Lehrpfad-Waldems

Gemeinde Waldems: Um zu veranschaulichen, welche Bedeutung unterschiedliche Baumarten, das Heizen mit Holz statt mit Erdöl und andere Maßnahmen haben, sollen Schautafeln und veranschaulichende Holzobjekte entlang einer kleinen Wegstrecke auf dem NABU Gelände aufgebaut werden. Dabei werden den vorbeikommenden Wanderern wertvolle Informationen vermittelt. mehr lesen

CO2-Lehrpfad-Waldems

  • Projektträger:
  • NABU (Naturschutzbund) Waldems
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Waldems / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • ca. 12 Monate

Das Projekt

Seit der Industrialisierung ist der Anteil von CO2 in der Atmosphäre um 40 Prozent gestiegen. Derzeit werden weltweit 36 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen, 61 Prozent mehr als 1990. Bis 2020 ist schon mit 58 Milliarden Tonnen zu rechnen. Der Weltklimarat rechnet mit einer Erwärmung bis zu 4,8 Grad bis zum Jahr 2100. 

Um zu veranschaulichen, welche Bedeutung unterschiedliche Baumarten, das Heizen mit Holz statt mit Erdöl u.a. Maßnahmen haben, sollen Schautafeln und veranschaulichende Holzobjekte entlang einer kleinen Wegstrecke auf dem NABU Gelände aufgebaut werden. Dabei werden den vorbeikommenden Wanderern wertvolle Informationen vermittelt und sie werden für das Thema auf leichte und teilweise spielerische Weise sensibilisiert. Zudem soll eine offene Schutzhütte mit verschiedenen Holzarten, die Bedeutung dieser für den CO2 "Rückbau" veranschaulichen und zum Ausruhen in der wunderschönen Reichenbacher Natur einladen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Aufklärung und Sensibilisierung für CO2 Werte für eine saubere Luft, die allen Lebewesen, Pflanzen und Böden zugute kommt.

Bepflanzung der Parkanlage

Eltville-Erbach: Die Parkanlage bildet die einzige zusammenhängende Grünfläche in der Ortsmitte von Eltville-Erbach. Sie soll weiter begrünt werden und eine Verbesserung des Luft- und Mikroklimas in der Ortsmitte schaffen. mehr lesen

Bepflanzung der Parkanlage

  • Projektträger:
  • Pflege- und Betreuungseinreichtung von Buttlar Franseckystift e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Eltville-Erbach / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 12 Monate

Das Projekt

Die Parkanlage, welche zur Pflege- und Betreuungseinrichtung des von Buttlar Franseckystift e.V. gehört, bildet die einzige zusammenhängende Grünfläche in der Ortsmitte von Eltville-Erbach. Sie soll weiter begrünt werden und eine Verbesserung des Luft- und Mikroklimas in der Ortsmitte schaffen. Geplant sind das Pflanzen von Bäumen, Schaffung von Nistplätzen für Vögel, Aufstellen von Insektenhotels, Anlegen von Ruheräumen im Grünen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Verbesserung des Luft- und Mikroklimas in der Ortsmitte u.a. durch das Pflanzen von Bäumen, das Schaffen von Nistplätzen für Vögel, dem Aufstellen von Insektenhotels und dem Anlegen von Ruheräumen.

Lebensraum Johanneskirche Erbach

Stadt Eltville - Ortsteil Erbach: Am Kirchturm der historischen Johanneskirche in Eltville-Erbach sollen Fledermauskästen als Nistplätze und artgerechte Winterquartiere angebracht werden mehr lesen

Lebensraum Johanneskirche Erbach

  • Projektträger:
  • Ev. Kirchengemeinde TRIANGELIS
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadt Eltville / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • dauerhaft

Das Projekt

Am Kirchturm der historischen Johanneskirche in Eltville-Erbach sollen Fledermauskästen als Nistplätze und artgerechte Winterquartiere angebracht werden. Fledermäuse weisen eine Neigung zum Quartierwechseln auf, weshalb Fledermaushöhlen in Gruppen von 3 bis 5 Höhlen in kleineren Abständen zueinander aufgehängt werden sollen. Zudem soll eine Nisthilfe für Turmfalken angebracht werden, die an der Süd- oder Ostseite des Gebäudes angebracht wird, um den meist vorherrschenden Westwinden zu entgehen und übermäßiges Eindringen von Regen zu verhindern.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ansiedlung von Fledermäusen und Turmfalken. Es gibt 22 Fledermausarten in Europa, die alle gefährdet sind. Aus diesem Grund will TRIANGELIS etwas für den Fledermausschutz tun. Turmfalken sind als Kulturfolger prädestiniert für ein Zuhause im Kirchturm, weshalb bei geeigneter Nisthilfe ein Turmfalkenpaar angesiedelt werden soll.

Das Nassauer Gestück bei Lorch

Lorch am Rhein: Eine teilweise verschüttete Trockenmauer soll offengelegt und damit als Lebensraum für die Fauna und Flora trockenwarmer Lebensräume wieder verfügbar gemacht werden. mehr lesen

Das Nassauer Gestück bei Lorch

  • Projektträger:
  • Magistrat der Stadt Lorch am Rhein
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Lorch am Rhein / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • Erstmaßnahme 2 Wochen, Erhaltungsmaßnahmen min. 10 Jahre

Das Projekt

Entlang des Weges zum Lorcher Friedhof befindet sich eine ca. 90 m lange, teilweise verschüttete Trockenmauer, die in einzigartiger Bauweise mit senkrechter Schichtung (Nassauer Gestück) errichtet wurde. Diese Besonderheit soll offengelegt und damit als Lebensraum für die Fauna und Flora trockenwarmer Lebensräume wieder verfügbar gemacht werden. Fehlstellen sollen in alter Technik ausgebessert werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Sanierung verschütteter und zusammengestürzter Trockenmauern. Heridurch soll der Lebensraum u.a. für Schlingnattern, Mauereidechsen, Zippammern und Zaunammern gesichert werden. 

Insektenhotels

Kiedrich: Durch die Errichtung von freistehenden Wänden mit einer löchriger Oberfläche soll für Wildbienen und andere fliegende Insekten eine Nist- und Überwinterungshilfe geschaffen werden. mehr lesen

Insektenhotels

  • Projektträger:
  • Gemeinde Kiedrich
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Kiedrich / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 4 Wochen

Das Projekt

Durch die intensive Bewirtschaftung der beiden o.g. Weinlagen sind nur sehr selten Habitate für Insekten, wie z.B. offene Lehmtrockenhänge oder Totholz anzutreffen. Mit den beiden Standorten am Waldrand und im Kiedrichbachtal wird den Wildbienen und anderen Insekten die Möglichkeit gegeben in der Nähe zu Ihrem Habitat nach Nahrung suchen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Durch die Errichtung von freistehenden Wänden mit einer löchrigen Oberfläche soll für Wildbienen und andere fliegende Insekten eine Nist- und Überwinterungshilfe geschaffen werden.

Biotopverbesserung an Bachläufen

Aarbergen-Panrod: Entlang des Palmbachs bei Panrod werden zurückgelassene Zäune im Ufer- und angrenzenden Wiesenbereich sowie aufkommende Bäume und Sträucher auf den Wiesen entfernt, um die zunehmende Verbuschung zurückzudrängen und den Charakter des Tals zu erhalten. mehr lesen

Biotopverbesserung an Bachläufen

  • Projektträger:
  • BUND Ortsverband Aarbergen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Aarbergen-Panrod / Rheingau-Taunus-Kreis
  • Dauer:
  • 2 Jahre

Das Projekt

Entlang des Palmbachs bei Panrod werden zurückgelassene Zäune im Ufer- und angrenzendem Wiesenbereich sowie aufkommende Bäume und Sträucher auf den Wiesen entfernt, um die zunehmende Verbuschung zurückzudrängen und den Charakter des Tals zu erhalten. Der Uferbereich des Palmbachs wird der natürlichen Sukzession überlassen und damit eine standortgerechte bachbegleitende Flora gefördert.

Die Maßnahmen sind nur mithilfe von Maschinen bzw. der Unterstützung von Firmen oder Landwirten möglich.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir möchten die zunehmende Verbuschung eines Wiesentals in einem Seitental des Palmbachs zurückdrängen und eine natürliche Uferentwicklung fördern. Wiesentäler sind durch ihren offenen Charakter und die besondere Artenzusammensetzung besonders schützenswert.

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