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Main-Kinzig-Kreis

Umweltlotterie: Grundsanierung der Kinderstube des Waldes

Grundsanierung der Kinderstube des Waldes am Naturlehrpfad Sannerz

Sinntal, Ortsteil Sannerz: Die Kinderstube des Waldes vermittelt dem Besucher am Ende des Naturlehrpfades Sannerz die Zusammenhänge von Flora und Fauna. Diese soll nun erneuert werden. mehr lesen

Grundsanierung der Kinderstube des Waldes am Naturlehrpfad Sannerz

  • Projektträger:
  • Gruppe Vogelschutz Sannerz
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Sinntal, Ortsteil Sannerz
  • Dauer:
  • 1 Jahr, sowie nachfolgender Betrieb

Das Projekt

  • Erarbeitung eines neuen Konzeptes zur Darstellung des Zusammenspiels von Pflanzen- und Tierwelt.
  • Aufbau einer neuen, beispielhaften Anpflanzung zur besseren Veranschaulichung. 
  • Gestaltung und Herstellung von geeigneten Schautafeln. 
  • Aufbau eine neuen Insektenhotels  gemeinsam mit der Grundschule Sannerz.
  • Wiederherstellung des Barfuss-Pfades.
  • Integration des Projektes in den Heimatkunde- und Biologieunterricht der Schulen der Umgebung (z.B., Sterbfritz, Sannerz, Schlüchtern).

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Kinderstube des Waldes vermittelt dem Besucher am Ende des Naturlehrpfades Sannerz die Zusammenhänge von Flora und Fauna. Sie zeigt, wie junge Bäume anwachsen, dabei von Kleintieren und Insekten unterstützt werden. Es ist der Höhepunkte, des knapp 2km langen Naturlehrpfades, der Einblicke in die die heimische Tier- und Pflanzenwelt bietet.

Umweltlotterie: Vogel- und Insektenfreundliche Pflanzung auf dem Friedhofsgelände

Vogel- und Insektenfreundliche Pflanzung auf dem Friedhofsgelände in Neuwiedermuß

Ronneburg/Neuwiedermuß: Auf dem Friedhof sollen diverse Kleinbäume und Sträucher als Vogel- und Bienengehölze gepflanzt und Blumenwiesen eingesät werden. Damit soll ein Ort der Andacht und Naherholung geschaffen werden. mehr lesen

Vogel- und Insektenfreundliche Pflanzung auf dem Friedhofsgelände in Neuwiedermuß

  • Projektträger:
  • Gemeinde Ronneburg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Ronneburg/Neuwiedermuß/Friedhofsgelände
  • Dauer:
  • 8 Wochen

Das Projekt

Auf dem Friedhof in Ronneburg-Neuwiedermuß wurden Baumgrab-Bestattungsformen geschaffen. Mit einem Weg und einer Bank soll es ein Ort der Andacht und Naherholung werden. Es sollen speziell diverse Kleinbäume und Sträucher als Vogel- und Bienengehölze gepflanzt und Blumenwiesen eingesät werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die gepflanzten Bäume und Sträucher sollen als Nist- und Nahrungsquelle für Vögel dienen. Die Blumenwiesen sollen für Insekten aller Art unterschiedliche Nahrungsquellen zu unterschiedlichen Zeiten anbieten. Auch auf die Einhaltung der richtigen Mahd wird geachtet werden. Wir erhoffen uns eine Erhaltung der Artenvielfalt.

Umweltlotterie: Blühfeld-Initiative

Blühfeld bzw. Blühfeld-Initiative

Hammersbach: die Initiatoren des Blühfeldes planen im Frühjahr 2020 ca. 10.000 m² als Blühfeld in der Gemeinde Hammersbach "Hirzbacher Höfe" auszusäen. mehr lesen

Blühfeld bzw. Blühfeld-Initiative

  • Projektträger:
  • Blühfeld-Initiative
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Hammersbach - Hirzbacher Höfe
  • Dauer:
  • jährlich

Das Projekt

Die Blühfeld-Initiative wirbt um Paten, die eine Patenschaft von mind. 20 qm für 20 € zeichnen. Paten erhalten dann eine Patenschaftsurkunde. Im Frühjahr erfolgt die Aussaat auf einer Fläche von ca. 10.000 qm, die im Winter entsprechend bodenbearbeitet wurden. Im Frühsommer dann erfolgt die "Übergabe" an die Paten  im Rahmen einer Übergabe-Zeremonie und im September erhalten die Paten je ein Glas "Honig". Das Blühfeld selbst steht den Besuchern, den Vorschul- und Kindergärten sowie den Schulklassen der Gemeinde Hammersbach als Beispiele aktiven Umweltschutzes, Erhalt einheimischer Flora und Fauna zur Verfügung!

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Anzahl und die Vielfalt an Bienen und Insekten ist nachweislich in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen. Wir, die Initiatoren des Blühfeldes, werden je nach günstiger Witterung im Frühjahr 2020 ca. 10 000 qm als Blühfeld in der Gemeinde Hammersbach "Hirzbacher Höfe" aussäen, damit die heimischen Bienen und Insekten im Anschluß an die Obst- und Rappsblüte ein breites und nachhaltiges Nahrungsangebot vorfinden. Die Saat-Mischung ist speziell auf die Bedürfnisse einheimischer Bienen und Insekten ausgelegt; wir werden auch Futtergrundlagen für Rebhühner und Fasanen mit aussähen.

Mehr zur Blühfeld-Initiative unter www.facebook.com/bluhfeld.initiative.9

 

 

Umweltlotterie: Es grünt so grün!

Es grünt so grün!

Hanau (Stadtteil Großauheim): Bereits seit fast zehn Jahren wird das Gelände der Lindenauschule renaturiert, begrünt und vielfältig umgestaltet, um den Schülern eine Begegnung mit der Natur zu ermöglichen. mehr lesen

Es grünt so grün!

  • Projektträger:
  • Lindenauschule, Integrierte Gesamtschule mit Oberstufe
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • 63457 Hanau (Stadtteil Großauheim)
  • Dauer:
  • Ein Jahr.

Das Projekt

An der Lindenauschule erfolgt seit fast zehn Jahren die Umsetzung eines Großprojektes zur Umgestaltung und Renaturierung des Schulhofgeländes. So entstanden umfangreiche Beetpflanzungen auf den Schulhöfen, eine Streuobstwiese mit alten Apfelsorten, ein Garten mit einem großen Teichbiotop, eine Trockenmauer zum Schutz von Insekten und Eidechsen, ein "Garten der Stille" als Rückzugsorte für Gespräche, ein Nutzgarten mit Hochbeeten zum Anbau von Gemüse, Salat und Kräutern, eine Insekten- und Vogelschutzhecke entlang einer kahlen Lärmschutzwand, ein Schattengarten sowie ein Bewegungsparcours.  Im Werkunterricht werden Insektenhotels und Nistkästen gebaut, und ein Kollege bringt Schülern neuerdings das Imkern bei. Alle Projekte werden grundsätzlich mit unterschiedlichen Schülergruppen geplant, ausgeführt und dann im Sinne der Nachhaltigkeit weiter betreut.

Für die Unterhaltung und Pflege dieser umfangreichen Projekte werden fortlaufend Mittel für die Neuanschaffung von Arbeitsgeräten und Materialien, die Instandhaltung und Erweiterung gebraucht, wozu der Schule keine Eigenmittel zur Verfügung stehen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ziel des Gesamtprojektes ist es, das  Schulgeländes zu renaturieren und zu begrünen, den Schülern Begegnungen mit der Natur zu ermöglichen, grüne Lernorte zu schaffen und Erholungs-und Bewegungsmöglichkeiten anzubieten.

Umweltlotterie: Naturkindergarten Lämmerschlupp

Naturkindergarten Lämmerschlupp

Birstein-Kirchbracht: Im Naturkindergarten sollen Kindern ab zwei Jahren unter anderem durch tiergestützte Pädagogik mit Schafen und dem eigenen Anbau von Lebensmitteln für die Belange der Natur und ihre natürlichen Kreisläufe sensibilisiert werden. mehr lesen

Naturkindergarten Lämmerschlupp

  • Projektträger:
  • Der Naturkindergarten Lämmerschlupp e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Birstein-Kirchbracht
  • Dauer:
  • 24 Monate, zur Einführung des Projekts

Das Projekt

Aus der Bioland-Schäferei Krauthan (gegründet 2000) heraus entwickelt sich die Idee zum Naturkindergarten mit Bauernhof-Schwerpunkt. Unsere Konzeption verbindet Aspekte der tiergestützten Pädagogik mit solchen der Kneipp-Gesundheitsförderung sowie der Natur- und Wildnispädagogik auf einmalige Weise. Täglich sind die zwei- bis sechsjährigen Kinder in Feld, Wald und Flur unterwegs. Der Garten mit Schutzunterkunft regt zum Anbau eigener Lebensmittel an. Die Kinder helfen bei der Aufzucht der Lämmer. Sie besuchen regelmäßig die örtlichen Betriebe und tun dort soweit möglich mit, etwa beim Bäcker, beim Schreiner oder in der Biogasanlage. Mit allen Sinnen begreifen sie so, wie Mensch und Mitwelt voneinander abhängen und aufeinander einwirken.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir ermöglichen nachhaltiges Lernen in der unmittelbaren dörflichen Umgebung durch täglichen Kontakt mit der Natur. Durch das Erleben ökologischer Kreisläufe wird die Umwelt begriffen und das eigene Leben als Teil eines großen Ganzen empfunden. Es geht nicht darum, die Natur als "Schönheit" zu bewundern, sondern als Grundlage aller Prozesse des Lebens zu entdecken und wertzuschätzen. Ein achtungsvoller Umgang mit allem, was lebt, ergibt sich daraus als lebenslange Haltung.

Umweltlotterie: Weststadt Flair 2

"Weststadt-Flair 2 - bunt statt schwarz-weiß"

Hanau Kesselstadt/Weststadt: Begegnungsstätten schaffen, Müllproblematik im Stadtteil und Vorurteilen zwischen den unterschiedlichen Lebensweisen vorbeugen. mehr lesen

"Weststadt-Flair 2 - bunt statt schwarz-weiß"

  • Projektträger:
  • Keiner, jedoch Gewinn des Nachhaltigkeitspreises für dieses Projekt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Hanau Kesselstadt/Weststadt
  • Dauer:
  • Für dieses Jahr bis September, geplant ist es das Projekt über mehrere Jahre fortbestehen zu lassen

Das Projekt

Das Projekt Weststadtflair Teil 2 - bunt, statt schwarz weiß soll mit seinem Namen nicht nur auf eine bunte Gestaltung des Kurt-Schumacher-Platzes durch Bepflanzung der Kübel und Bemalung der Holzstämme an den jeweiligen Bäumen verweisen.  Bisher wurden schon "essbare Pflanzen" eingepflanzt, die allen Stadtteilbewohnern zur Verfügung stehen sollen. Die Bepflanzung soll auch bei den anderen Kübeln stattfinden, sodass am Ende ein essbarer Garten entsteht, der von den Stadtteilbewohnern genutzt werden kann. Mit dem Titel gilt es außerdem auf die Vielfalt an Lebensweisen in der Weststadt aufmerksam zu machen.  Vorurteilen und rassistischen Denkmustern gilt es somit vorzubeugen.

Ziel ist es auf langfristiger Basis für ein nachhaltiges Umweltbewusstsein zu sorgen, ein besseres Miteinander zu ermöglichen und das Wohlbefinden der Stadtteilbewohner zu stärken. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

- Umweltbewusstsein der Stadtteilbewohner stärken durch Einbindung dieser im Projekt
- gemeinsames Zusammenleben im Stadtteil stärken
- gemeinsames Verantwortungsgefühl für den Stadtteil
- nachhaltig besseres Umweltbewusstsein
- Stärkung des Wohlbefindens der Bürger durch Verschönerung des Platzes
- Begegnungsstätte(n) schaffen
- Müllproblematik im Stadtteil vorbeugen
- Vielfalt (er)leben, Vielfalt gestalten
- Vorurteilen zwischen den unterschiedlichen Lebensweisen vorbeugen

Umweltlotterie: Mit den Hessischen Jägern Ökologie erleben

Mit den Hessischen Jägern Ökologie erleben

Altkreis-Schlüchtern: Anschaffung von Tierexponaten, die als besonders geschützt nicht dem Jagdrecht unterliegen, z.B. Rotmilan, Habicht, Steinkauz, Uhu, Turmfalke, Wanderfalke, Saatkrähe, Auerhuhn, Birkhuhn, Luchs etc. Die Bildungsarbeit sieht sich als Drehscheibe für die Vermittlung von Informationen über das Jagdwesen zur Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz. mehr lesen

Mit den Hessischen Jägern Ökologie erleben

  • Projektträger:
  • Kreisjagdverein Schlüchtern
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Altkreis Schlüchtern / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • unbefristet

Das Projekt

Mit einer Dauerausstellung auf Rädern ("Jagd- und Naturschutzmobil") bieten wir unseren Besuchern durch altersgerecht präsentierte Tierexponate  auf ansprechende und animierende Art einen attraktiven Zugang zur Natur. Unsere Vereinskollegen sind besonders qualifiziert und in der Kinder- und Jugendarbeit versiert. Anhand von Exponaten lernen Kinder und Erwachsene handlungsorientiert die Tiere des Waldes kennen und  entwickeln Verständnis für die unterschiedlichen Lebensräume und die Bedürfnisse von Wildtieren. In Wald und Flur gibt es eine Vielzahl von Dingen zu entdecken, die unserer reizüberfluteten Gesellschaft oft nicht oder nicht mehr bekannt sind. Die neuen Medien für sich alleine genommen können diesen Erfahrungsschatz nicht vermitteln. 

Für uns steht die Schaffung einer  positiven Lernatmosphäre im Vordergrund, um beispielsweise die Kinder in ihrem eigenen Forscherdrang zu bestärken. 

Denn wir glauben, eine hohe Naturverbundenheit ist die Voraussetzung für nachhaltiges  Verhalten.

Exponate von Tieren, die dem Jagdrecht (vgl. oben) unterliegen, z.B. Waschbär etc. beschaffen wir aus Vereinsmitteln.  

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ziel ist es, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Main-Kinzig-Kreis die heimische Tierwelt näher zu bringen und so Verständnis für die Aufgaben des Jägers im Gesamtgefüge ökologischer Zusammenhänge herzustellen. 

Der Kreisjagdverein bringt Wissen und Erfahrungen zu all jenen, die mit Jagd und Tierwelt eher wenig zu tun haben.

Blüh-und Feuchtwiesen am Leger

Biebergemünd: Nach Eigentumsübergang wird durch gestalterische Maßnahmen eine wesentliche Verbesserung des Nahrungs/Lebensraum-Angebotes für Insekten und Amphibien erreicht. mehr lesen

Blüh-und Feuchtwiesen am Leger

  • Projektträger:
  • NABU Biebergemünd-Flörsbachtal e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Biebergemünd / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • 5 Jahre

Das Projekt

Es handelt sich um Wiesen- und Brachflächen die bisher ungenutzt bzw. als Weide genutzt wurden. Durch große Feuchtareale wird der wertvolle Pflanzen- und Gräserbestand durch die permanente Beweidung immer wieder in seiner Entwicklung und Fortbestand gefährdet bzw. zerstört. Zur Zeit können das mehrblättrige Knabenkraut und wertvolle Gräser nachgewiesen werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ankauf mehrerer arrondierter Blüh- und Feuchtwiesen mit einer Größe von rund 1,5 ha. 

Nach Eigentumsübergang wird durch gestalterische Maßnahmen eine wesentliche Verbesserung des Nahrungs/Lebensraum-Angebotes für Insekten und Amphibien erreicht.

Fire-Honey

Maintal-Hochstadt: Die Feuerwehr Maintal-Hochstadt möchte auf ihrem Gelände 3 Bienenvölkern eine Heimat geben. Außerdem soll eine im Zuge dessen eine Blüh- und Bienenwiese mit Insektenhotel angelegt werden. mehr lesen

Fire-Honey

  • Projektträger:
  • Feuerwehr Maintal-Hochstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Maintal-Hochstadt / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • Mehrjährig

Das Projekt

Die Feuerwehr Maintal-Hochstadt hat ihren Standort am Stadtrand, in direkter Nähe zum angrenzenden Wald. Der Bereich rund um Hochstadt zählt zu einem der größten zusammenhängendem Streuobstwiesengebieten und ist stellenweise als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Feuerwehr möchte mit Unterstützung eines Feuerwehrmannes der auch Hobby-Imker ist, an dem Standort 3 Bienenvölker heranziehen und pflegen.

Verkaufsgewinne von einem möglichen Honigertrag (ab dem 2. Betriebsjahr) sollen als finanzielle Unterstützung für die Kinder-und Jugendarbeit der Feuerwehr verwendet werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Honigbiene als Bestäuber in der Natur unterstützen, letztendlich Bestäubungsleistung für Obstbäume im Flugradius von 3 km bereitstellen und drei Bienenvölker am Standort etablieren.

Die Wichtigkeit der Honigbiene für das gesamte Ökosystem ist unbestritten

Ein Duftgarten als Teilhabeort für Menschen mit Beeinträchtigung

Gemeinde Linsengericht: Das geplante Projekt soll Menschen mit Beeinträchtigung einen aktiven Zugang zu den Themen Umwelt und Natur ermöglichen. Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen sollen im Duftgarten die Möglichkeit erhalten, ästhetische Erfahrungen mit der Natur (Pflanzen) und den dort anzutreffenden Tieren (Vögel, Insekten, Fledermäuse u.a.) zu sammeln. mehr lesen

Ein Duftgarten als Teilhabeort für Menschen mit Beeinträchtigung

  • Projektträger:
  • Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Linsengericht-Altenhaßlau / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • Kurzfristig: Aufbau und Bepflanzung der Hochbeete ca. 6 Monate. Langfristig: Pflege und Naturerfahren durch Patenschaften und Kooperationen mit Behinderten-, Pflege- und Senioreneinrichtungen.

Das Projekt

Um Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit der Teilhabe an den Themen Umwelt- und Naturschutz und damit an Naturerfahrungen zu ermöglichen, ist die Idee der Installation eines besonderen Duftgartens entstanden: Dieser soll primär in höhenverstellbaren Hochbeeten angelegt werden. Diese Hochbeete lassen sich mit Rollstühlen unterfahren und durch großzügig gestaltete Bauchausschnitte lassen diese sogar ein "ins Beet gehen" zu. Bewegungseingeschränkten Personen wird damit eine Teilhabe eröffnet, wie sie sich durch die Gerüche auch für sehbehinderte Personen ergibt. Menschen mit diversen Beeinträchtigung können in diesem Duftgarten tatsächlich selbst aktiv werden (auditiv, olfaktorisch, gustatorisch, visuell, taktil) und damit letztendlich teilhaben.  

Umsetzung: Menschen mit und ohne Behinderung installieren die angedachten Hochbeete und legen u.a. in diesen einen Duftgarten an, welcher den Jahresverlauf wiederspiegelt. Sträucher, Stauden und Kräuter sorgen für herrliche Aromen und machen Natur auf eine besondere Art erfahrbar. Liegen und diverse Sitzgelegenheiten erleichtern das Verweilen. Informationen zum Duftgarten und den Pflanzen werden barrierefrei zugänglich gemacht.    

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Neben dem Ermöglichen des o.g. Erfahrungslernens und der Umweltbildung für die genannte Zielgruppe, geht es um Diversität - Biodiversität und Diversität unter den Menschen (Inklusion). So soll der Duftgarten nach seiner Fertigstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein - Menschen mit und ohne Beeinträchtigung begegnen sich im Naturraum Duftgarten. Durch Kooperationen und Patenschaften mit Behinderten-, Pflege- und Senioreneinrichtungen soll die Pflege der angedachten Hochbeete gesichert, Nachhaltigkeit erreicht und für die Themen Natur- und Umweltschutz sensibilisiert werden.

Schutz der Artenvielfalt heimischer Orchideen

gesamter Landkreis: Das Vorkommender heimischen Orchideen in den Wiesen, Magerrasen, Sümpfen und im Wald soll stabilisiert werden. mehr lesen

Schutz der Artenvielfalt heimischer Orchideen

  • Projektträger:
  • NABU-KV Main-Kinzig
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • ohne Abschlußdatum - Mindestlaufzeit bis 2025

Das Projekt

Mit der Wasserforscherkiste auf Tour

Gesamter Landkreis: Kinder und Jugendliche für den Lebensraum Wasser und seine Bewohner zu sensibilisieren getreu dem Motto:"Nur das was ich kenne, kann ich schätzen und schützen". mehr lesen

Mit der Wasserforscherkiste auf Tour

  • Projektträger:
  • Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA e.V.)
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • unbegrenzt

Das Projekt

In Kindergärten, Tagesstätten und Schulen geht man mit Kindern, ErzieherInnen und LehrerInnen der Frage nach: Was lebt in Bach und Teich? Wie kann man Bachflohkrebs, Wasserskorpion und Strudelwurm am besten beobachten und fangen? Tipps und Tricks helfen den kleinen und großen "Forschern". Ist das Interesse an der faszinierenden Unterwasserwelt geweckt, müssen viele Fragen beantwortet werden: "Was schwimmt denn da? Ist ein Wasserskorpion gefährlich? Und was macht die Fliegenlarve im Köcher?" Gemeinsam werden Wassertiere bestimmt, Tümpelaquarien gebaut oder die Strömungsverhältnisse eines Baches erfasst. 

Seit 2012 ist die Wasserforscherkiste bereits "auf Tour". Die Materialien wie Kescher, Lupen, Pipetten, Thermometer und Aquarien weisen teils starke Gebrauchsspuren auf und müssen ersetzt bzw. sollen im Klassensatz angeschafft werden. Durch kindgerechte Binokulare (3-6 Jahre) und ein Mikroskop für Schüler soll das Bestimmen und Betrachten auf "Forscherniveau" ermöglicht werden. Zudem sollen Bestimmungshilfen, die im Anschluss an die Veranstaltung kostenfrei an die Teilnehmer verteilt werden können, mit in die Materialsammlung aufgenommen werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Kinder und Jugendliche für den Lebensraum Wasser und seine Bewohner zu sensibilisieren getreu dem Motto:"Nur das was ich kenne, kann ich schätzen und schützen".

Das Projekt fördert nicht nur theoretisches und praktisches Wissen rund um den Lebensraum Wasser, sondern auch die Bereitschaft und Kompetenz, sachkundig und verantwortungsvoll mit der belebten Natur umzugehen. Damit leistet das Projekt einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung eines positiven Naturbewusstseins, das letztlich in den Schutz und Erhalt der Biodiversität münden soll.

Naturlehrpfad

Wächtersbach-Neudorf: Der Naturlehrpfad soll über verschiedene Lebensraumtypen und deren Pflanzen- und Tiervielfalt informieren. mehr lesen

Naturlehrpfad

  • Projektträger:
  • NABU Gruppe Wächtersbach e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Wächtersbach-Neudorf / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • 2016 bis 2019

Das Projekt

Der Naturlehrpfad beginnt am Wasserwerk Wächtersbach-Neudorf mit Parkmöglichkeiten und hat eine Länge von 2,5 km. Er ist für Kinder und Familien geeignet. Es werden Informationstafeln zu den Themen Artenreichtum am Waldrand, Lebensraum Streuobstwiese und Lebensraum Tümpel aufgestellt. Entlang des Naturlehrpfades sind darüber hinaus vielfältige Nistkästen mit Erklärungen geplant, z.B. für Haselmaus, Wendehals und Baumläufer.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Naturlehrpfad, um den Kindergärten, Schulen und der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich über die Lebensraumtypen Steinbruch, Waldrand, Streuobstwiesen, Auenlandschaft und deren Pflanzen- und Tiervielfalt zu informieren.

Sonnenplätze für Nattern

Gemeinde Jossgrund: Kreuzottern benötigen halboffene, strukturreiche Landschaftselemente, die ihnen die Möglichkeit zum Sonnen geben, gleichzeitig aber auch Schutz gewähren. In diesem Projekt werden solche Strukturen als Trittsteinbiotope geschaffen. mehr lesen

Sonnenplätze für Nattern

  • Projektträger:
  • Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Jossgrund / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • 2 Jahre

Das Projekt

Die Kreuzotter wird in Hessen als stark gefährdet gelistet und kommt in Reliktpopulationen nur noch in der Rhön und im Spessart vor, die Bestandszahlen sind jedoch auch hier stark rückläufig. Hauptgründe dafür sind die Zerschneidung und der Verlust von Lebensraum. Kreuzottern benötigen halboffene, strukturreiche Landschaftselemente, die ihnen die Möglichkeit zum Sonnen geben, gleichzeitig aber auch Schutz gewähren. Im Projekt "Sonnenplätze für Nattern" werden solche Strukturen als Trittsteinbiotope geschaffen. Das geschieht durch das abschnittsweise auf den Stock setzten von Hecken entlang von Wirtschaftswegen. Bestehende und zukünftige Kreuzotterhabitate sollen so vernetzt werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schaffung von Trittsteinbiotopen für Reliktpopulationen von Vipera berus im hessischen Spessart.

Biotopverbund Laubfrosch

Kinzigtal: Ausgewählte Artenschutzmaßnahmen sollen dazu beitragen, die Laubfrosch-Population im Main-Kinzig-Kreis langfristig zu sichern und zu erhalten. mehr lesen

Biotopverbund Laubfrosch

  • Projektträger:
  • Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA e.V.) in Kooperation mit der jeweilgen Kommune
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Kinzigtal / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • mind. 5 Jahre

Das Projekt

In vielen Regionen Deutschlands ist der europäische Laubfrosch selten oder gänzlich verschwunden. Der kaum fünf Zentimeter große Frosch findet keine Laichplätze mehr, obwohl hierzulande seine Stammheimat ist. Der Laubfrosch mag es warm und sonnig. Nur dort, wo Bäche und Flüsse noch über die Ufer treten und in den Senken der Feuchtwiesen bis in den Sommer hinein kleine Tümpel hinterlassen, finden die seltenen Amphibien überhaupt noch geeignete Fortpflanzungsbedingungen. Ab April sucht der Laubfrosch sonnige Laichgewässer auf. In der Abenddämmerung treiben die Männchen auf der Wasseroberfläche und stimmen mit einer großen Schallblase an der Unterseite der Kehle ihren lauten Chorgesang an, um Weibchen heranzulocken. Sind nicht genug Laichhabitate in der Flussaue vorhanden oder ausgetrocknet, bricht die Population ein. Deshalb sollen bereits vorhandene Biotope von Gehölzen und Schilf freigestellt, entschlammt und saniert werden. Ebenso sollen dort, wo es möglich und sinnvoll erscheint, neue Laichtümpel angelegt werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ziel des Artenschutzprojektes ist es, für den stark gefährdeten Laubfrosch (RL 2) im unteren Kinzigtal ein Verbundsystem von Lebensräumen, insbesondere von Laichplätzen, neu zu schaffen und langfristig zu erhalten. 

Da die natürliche Dynamik der Flussauen heutzutage fast überall fehlt, ist der Laubfrosch von kontinuierlichen Schutzbemühungen und insbesondere von regelmäßigen Gewässerneuanlagen bzw. Gewässerüberarbeitungen abhängig. Geplante Maßnahmen sind neben der Sanierung, Anlage und Pflege von laubfroschgerechten Biotopen auch die Vernetzung zu einem lokalen Verbund.

Ganzjährige Multispeziesbeweidung

Gemeinde Hasselroth: Es soll das gesamte Naturschutzgebiet "Hässeler Weiher von Neuenhaßlau" unter Einbeziehung von angrenzenden Flächen ganzjährig mit Konik-Pferden und Heck-Rindern in niedriger, extensiver Besatzdichte beweidet werden, um Neophyten zurück drängen zu können. mehr lesen

Ganzjährige Multispeziesbeweidung

  • Projektträger:
  • Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), Arbeitskreis Main-Kinzig
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Hasselroth / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • unbefristet

Das Projekt

Es soll das gesamte Naturschutzgebiet "Hässeler Weiher von Neuenhaßlau" unter Einbeziehung von angrenzenden Flächen ganzjährig mit Konik-Pferden und Heck-Rindern in niedriger, extensiver Besatzdichte beweidet werden. Hierzu sollen auch angrenzende Flächen gekauft werden. Durch die europaweit etablierte Form der extensiven Nutzung für Naturschutzmaßnahmen sollen Synergien von Naturschutz, Naherholung, "Lebensmittel aus der Region" und Naturbildung mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit vor Ort, örtlicher Produktvermarktung und Sensibilisierung der Bevölkerung mit gleichzeitiger Entwicklung von Ruhezonen für die Natur genutzt werden. Zudem werden, durch nicht mehr notwendige und bisher aufwendige maschinelle Pflege, langfristig Kosten eingespart.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Zurückdrängung von Neophyten (Indisches Springkraut, Adlerfarn) sowie Wiederetablierung und Förderung von Sandmagerrasen auf Binnendünen sowie Förderung bedrohter Tier- und Pflanzenarten durch Wildnis-Entwicklung. Pflege von (Feucht-)Wiesen mit Orchideenvorkommen und Silbergrasfluren. Förderung und Unterstützung der Wiederansiedlung von Offenland- und Wiesenvogelarten von u.a. Kiebitz, Bekassine und Wiedehopf. Förderung der Biodiversität durch Schaffung eines nachhaltig gepflegten Biotopmosaiks.

Schutz der Sumpfspitzmaus

Steinau an der Straße/Marborn: Vergrößerung des Schutzgebiets der Sumpfspitzmaus durch Anlegen neuer Kleinteiche. mehr lesen

Schutz der Sumpfspitzmaus

  • Projektträger:
  • NABU Main-Kinzig in Kooperation mit der NABU Ortsgruppe Steinau
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Steinau an der Straße / Main-Kinzig-Kreis
  • Dauer:
  • bis 2020

Das Projekt

In einem NABU-eigenen Schutzgebiet werden Kleinteiche angelegt und gepflegt, Gräben und Quellsümpfe erhalten, Rotationsbrachen angelegt und Gehölze entfernt. Durch den Flächenerwerb soll das Schutzgebiet vergrößert werden.

Die Durchführung der Pflegemaßnahmen erfolgt durch den NABU Steinau und die NABU-Kinder und Jugendgruppe Marborn in Koopertation mit dem NABU Kreisverband Main-Kinzig-Kreis.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schutz und Stabilisierung der letzten noch existierenden Population der Sumpfspitzmaus im Main-Kinzig-Kreis

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