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Projektliste

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Landkreis Darmstadt-Dieburg

Hörweg(e) - akustische Hörerlebnisse

Dieburg: Das Projekt konzentriert sich auf eine kurze Wegstrecke in der Natur, die im Rahmen eines Spaziergangs an "Stationen" akustische Erfahrungen ermöglicht, die für diesen Ort charakteristisch sind. mehr lesen

Hörweg(e) - akustische Hörerlebnisse

  • Projektträger:
  • Odenwaldklub Dieburg e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Dieburg "Messeler Hügelland" / Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 2 Semester

Das Projekt

Beim genannten Projekt handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Odenwaldklubs Dieburg mit der Hochschule Darmstadt und dem für den Stadtwald Dieburg zuständigen Förster. Es ist als Lehrforschungsprojekt zum Thema "Zuhören und Augmented Reality" auf dem Gebiet der akustischen Umweltanalyse und -gestaltung angelegt. Das Projekt erfordert den Kontakt mit den möglichen Nutzern, d.h. eine stete Evaluation.

An geeigneten Orten ("Hörstationen") einer natürlichen Umgebung (z.B. Wald) sollen für diesen Raum typische Lebensäußerungen erfahrbar werden, z.B. von Menschen, die sich u.a. auf Laubwegen bewegen, Laute vom Vögeln im Tageslauf, selten hörbare Laute von Füchsen und anderen Waldbewohnern in ihrem Bau oder Insekten, leise Laute, wie z.B. die Lauterzeugung durch Wind bei Gräsern und Bäumen. Die einzenen Stationen sollen durch einen QR-Code markiert, unaufällig, und mit einem Smart-Phone individuell abrufbar. Im Rahmen einer Führung - auch des zuständigen Revierförsters - kann mit Hilfe eines Lautsprechers das Hörereignis zu Gehör gebracht und erläutert werden. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Dem Projekt liegt die Überzeugung zugrunde, dass der akustische Reichtum unserer Umwelt, insbesondere der Natur, vor allem dann wahrgenommen und wertgeschätzt wird, wenn man darauf qualifiziert und gleichzeitig unaufdringlich hingewiesen wird (Ideengeber ist der kanadische Komponist und Hörforscher R. Murray Schäfer). 

Ziel ist es, durch "Hörspaziergänge" mit Verweilzeiten an ausgewählten Stationen, Menschen zu sensibilisieren, sich Lebensäußerungen von Menschen, Tieren und Pflanzen zu vergegenwärtigen, sie neu kennenzulernen und zu erleben sowie sie in ihrem Lebensraum zu schützen.

Streuobstwiese am Forstbühel

Nieder-Beerbach: Eine alte teils ungepflegte Streuobstwiese soll erweitert und wiederbelebt werden. mehr lesen

Streuobstwiese am Forstbühel

  • Projektträger:
  • Obst- und Gartenbauverein Nieder-Beerbach e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Nieder-Beerbach / Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 3 Jahre

Das Projekt

Unser Verein konnte in den letzten Jahren durch gemeinsame Aktionen mit dem ortsansässigen Kindergarten seine Mitgliederzahl auf 220 Personen mehr als verdoppeln und stark verjüngen. Die Gemeinde Mühltal hat dem Verein seit langem die Streuobstwiese zur Pflege und Nutzung überlassen. Bisher konnten wir aber nur einen kleinen Teil des ca. 1,5 ha. großen Areals pflegen. Auf der Wiese stehen ca. 150 alte Obstbäume von denen in den letzten Jahren 30 Stück gepflegt wurden. Ein Großteil der Wiese ist im Laufe der Jahre zugewuchert und viele Hochstämme sind vergreist. Ca. 50 Bäume sind zugewuchert und könnten freigeschnitten werden. 

Die im Projektziel beschriebenen Aktionen möchten wir in den kommenden 3 Jahren mit unseren tatkräftigen, neugierigen und naturinteressierten Mitgliedern sowie Grundschule und Kindergarten umsetzen, wobei die älteren Mitglieder möglichst ihre Erfahrung an die jüngeren Generationen weitergeben sollten. 

Tatkräftige und fachkundige Unterstützung bekommen wir vom NABU Seeheim sowie der Abteilung Umweltschutz der Gemeinde Mühltal.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

  • Erweitern und Wiederbeleben einer alten - großteils ungepflegten - Streuobstwiese als artenreiches Biotop sowie Erlebnisraum für unsere Mitglieder
  • Pflege von alten Apfel Hochstämmen 
  • Erhalt der Sortenvielfalt durch Freischneiden alter Hochstämme und Anpflanzen neuer Bäume unterschiedlicher Sorten
  • Pflege und Wiederbelebung der terrassenförmigen Magerrasenfläche als Biotop für viele Insekten- und Tierarten durch abwechslungsreiche Beweidung - Schafe, Pferde und Rinder - sowie die Pflege und Abgrenzung beweidungsfreier Zonen
  • Reptilienschutz: Trockensteinmauern bzw. Stein- und Holzhaufen errichten

Neuer Krötenzaun für rund 2000 Amphibien

Otzberg: Der neue Zaun soll jährlich rund 2000 wandernde Amphibien vor dem Tod auf der Straße schützen. mehr lesen

Neuer Krötenzaun für rund 2000 Amphibien

  • Projektträger:
  • NABU Otzberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Otzberg / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • Ca. 6 Monate

Das Projekt

Der Krötenzaun wurde Ende der 80er Jahre aus massiven Holzbauteilen errichtet und hat 25 Jahre lang gute Dienste geleistet. Jetzt aber fällt er Stück für Stück in sich zusammen. Viele begeisterte Naturschützer beteiligen sich im Frühjahr traditionell an den Zaunkontrollen und helfen, die mit Abstand größte registrierte Amphibienwanderung im Landkreis Darmstadt-Dieburg vor dem Tod auf der Straße zu bewahren.  Damit das auch in Zukunft möglich ist, muss der 400 m lange Schutzwall nun dringend erneuert werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Rettung von jährlich rund 2000 wandernden Amphibien (Kröten, Frösche, Molche, Salamander) vor dem Tod auf der Straße.

Rettung für den Himmelblauen Bläuling

Seeheim-Jugenheim: Artenschutz - Bestandserhebung des Himmelblauen Bläulings (Polyommatus bellargus) südlich Darmstadt. mehr lesen

Rettung für den Himmelblauen Bläuling

  • Projektträger:
  • NABU Seeheim-Jugenheim e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Seeheim-Jugenheim / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 2 Jahre

Das Projekt

Ehrenamtliche Helfer von NABU Seeheim und BUND Seeheim pflegen in enger Zusammenarbeit mit Behörden und Gemeinden seit vielen Jahren eiszeitliche Binnendünen, die Bestandteil von FFH- und Naturschutzgebieten südlich Darmstadt sind.  Das Wissen über lokale Schmetterlingsvorkommen und Ursachen des Bestandseinbruches ist dürftig. Der Arterhalt von Schmetterlingen ist nicht Bestandteil der Pflegepläne. Öffentliche Mittel für Monitoring-Projekte stehen nicht zur Verfügung. Eine aktuelle Bestandsaufnahme und Konzepte zum Arterhalt des Himmelblauen Bläulings sind für den langfristigen Erhalt der Art notwendig, können ehrenamtlich aber nicht erstellt werden. Projektgegenstand ist die Vergabe einer Bestandsaufnahme des Himmelblauen Bläulings (Polyommatus bellargus) im Bereich Seeheim-Jugenheim, Bickenbach, Alsbach-Hähnlein, Pfungstadt und die Erarbeitung eines Arterhaltungskonzepts für den  Himmelblauer Bläuling mit konkrete Vorgaben für Pflege- und Entwicklungsmassnahmen durch NABU, BUND und Gemeinden an einen einschlägig erfahrenen Entomologen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Langfristige Sicherung eines der letzten Vorkommen des Himmelblauen Bläulings (Polyommatus bellargus) in Hessen.Der dramatische Rückgang der Schmetterlingspopulation verlangt die langfristige Sicherung der letzten vorhandenen geeigneten Lebensräume. Das Wissen über die Ansprüche gerade der seltenen Arten ist dürftig, ohne wissenschaftliche Basis kann die Verantwortung für den Erhalt der Art nicht wahrgenommen werden.

Ablösung der Maiskulturen

Roßdorf: Es soll eine Alternative zum Maisanbau gefördert werden, die den Boden nicht belastet und für Insekten, auch Honigbienen, im Spätsommer ein reichhaltiges Blütenangebot liefert. mehr lesen

Ablösung der Maiskulturen

  • Projektträger:
  • Bienenzuchtverein Roßdorf und Umgebung e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Roßdorf / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • zunächst 2 Jahre

Das Projekt

Mit dem Projektgeld wollen wir einen Landwirt unterstützen, ein Vorzeigefeld anzulegen. Wir werden die Pflanzen besorgen und das Projekt begleiten. Die Ergebnisse werden veröffentlicht in der Hoffnung, andere Landwirte zur Nachahmung zu überzeugen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Im Spätsommer gibt es im ländlichen Bereich kaum blühende Pflanzen und somit einen Mangel an Nektar und Pollen für Bienen und andere Insekten. In diesem Zeitraum blüht die aus Amerika stammende "Durchwachsene Silphie". Sie ist eine mehrjährige Pflanze, was die Bodenarbeit für den Bauern minimiert. Es muss nicht gespritzt werden, d.h. die Umweltbelastung wird verringert. Der Stickstoffdünger wird komplett von der Pflanze aufgenommen, dadurch entfällt die Grundwasserbelastung.

Aufwertung einer Streuobstwiese im Stettbacher Tal

Seeheim-Jugenheim: Durch die Anlage neuer Strukturen auf der Streuobstwiese im Stettbacher Tal soll neuer Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleintiere bereitgestellt werden. mehr lesen

Aufwertung einer Streuobstwiese im Stettbacher Tal

  • Projektträger:
  • BUND Ortsverband Seeheim-Jugenheim
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Seeheim-Jugenheim / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 10 Monate

Das Projekt

Durch die Anlage neuer Strukturen auf unserer Streuobstwiese möchten wir Insekten, Reptilien und Kleintieren neuen Lebensraum bereitstellen. Dabei sollen acht Obstgehölze mit einem gemeinsamen Verbißschutzzaun gegen Schafe umgeben werden, die beweidungsfreie Zone wird dann durch Einsaat und gezielter Handarbeit zur Insektenweide umgestaltet.

Zudem soll eine Trockenmauer aus Grauwackesteinen in Bogenform auf besonntem Terrain zum Abfangen einer Geländestufe errichtet werden. Sie wird Kleintieren, insbesondere Reptilien, als Unterschlupf dienen. Zusätzlich wird ein Steinwall angelegt.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Auf unserer Streuobstwiese soll durch die Anlage neuer Strukturen Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleintiere geschaffen werden.

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa, sie beherbergen eine Vielzahl von teilweise streng geschützten Tier- und Pflanzenarten. Deren Schutz und Erhaltung ist daher vor allem im "Streuobstwiesenland" Hessen von besonderer Bedeutung.

Aufstellen eines Storchenmastes

Griesheim: Um einem nistenden Storchenpaar einen festen Brutplatz zu bieten, soll ein Mast mit einem künstlichen Nistkorb errichtet werden. mehr lesen

Aufstellen eines Storchenmastes

  • Projektträger:
  • Stadt Griesheim
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Griesheim / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • zwei bis drei Monate

Das Projekt

Die Störche brüten hier auf alten Pappeln, die allerdings absterben und nach und nach umstürzen. Das Storchpaar ist bereits schon einmal auf einen neuen Baum umgezogen. Wenn dieser Baum auch umstürzt, wären die Störche gezwungen abzuwandern. Daher soll ein Mast mit einem künstlichen Nistkorb gestellt werden. Damit wäre ein langfristiger alternativer Brutplatz vorhanden. Diese Nistkörbe werden von Störchen sehr gut angenommen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Erhaltung eines angestammten Brutplatzes eines Weißstorchpaares.

Anlage und Betreuung von "Naturnahen öffentlichen Grünflächen"

Weiterstadt, Griesheim, Gemeinde Erzhausen: Förderung & Erhalt der Biodiversität im Siedlungsraum durch die Anlage und fachliche Betreuung von Grünflächen mit heimischen Blühpflanzen und Sträuchern als Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Insekten, Vögeln, Kleinsäugern. mehr lesen

Anlage und Betreuung von "Naturnahen öffentlichen Grünflächen"

  • Projektträger:
  • NABU Weiterstadt-Griesheim-Erzhausen e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Weiterstadt, Griesheim, Erzhausen / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • fortlaufend

Das Projekt

Viele der öffentlichen Grünflächen in der Gemeinde Weiterstadt werden als nicht mehr zeitgemäß, zu pflegeintensiv oder als unattraktiv angesehen. Initiiert durch die NABU Gruppe Weiterstadt-Griesheim-Erzhausen wird nun eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Ansaaten und Pflanzungen angestrebt. Dies ist eine zeitgemäße Lösung, die langfristig weniger pflegeintensiv und damit kostengünstiger ist als eine naturferne einheitsgrüne Gestaltung. Eine naturnahe, blütenreiche Vegetation mit vorwiegend heimischen Pflanzen bietet Lebensgrundlage für heimische Tiere. Durch diese Maßnahmen leistet Weiterstadt auf lokaler Ebene einen Beitrag zum Programm der Vereinten Nationen zum weltweiten, ausdrücklichen Schutz der Biodiversität (UN Dekade der Biologischen Vielfalt 2011-2020). 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Durch die Schaffung von Initialflächen die als Musterbeispiele für die zukünftige Gestaltung des öffentlichen Grüns und privater sowie Firmenflächen dienen, sollen Entscheidungsträger und Bürger animiert werden, in Zukunft auf derartige Gestaltungen als ökologische Alternative zum Einheitsgrün/Wechselflor zu wechseln, um damit der Biodiversität einen nennenswerten Vorschub zu leisten.

Jubiläumswald

Gemeinde Erzhausen: In der Gemarkung sollen Baumanpflanzungen erfolgen und den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, zu besonderen Anlässen, selbst einen Baum einzupflanzen. mehr lesen

Jubiläumswald

  • Projektträger:
  • Gemeinde Erzhausen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gemeinde Erzhausen / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • langfristig

Das Projekt

Auf eigenem und zu erwerbenden Grundstücken in der Gemarkung sollen Baumanpflanzungen erfolgen, um vorhandene und noch zureichende Pflanz- und Bauminseln zu vernetzen. Dabei sollen den BürgerInnen die Möglichkeit gegeben werden, selbst aus bestimmten Anlässen (Hochzeit, Geburt eines Kindes etc.) gegen einen geringen Beitrag einen geeigneten Baum auszusuchen und an einem vorbestimmten Platz einzupflanzen/einpflanzen zu lassen. Ziel ist es, die Gemarkung durch entsprechende Anpflanzungen reicher an Rückzugsmöglichkeiten für Tiere zu machen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Vernetzung verschiedener Pflanz- und Bauminseln.

Rund um den Schulgarten

Weiterstadt: Die Schüler der Anna-Freud-Schule legten selbstständig drei Hochbeete im Schulgarten an. Sie organisierten die Materialien, bearbeiteten diese und erstellten schrittweise die Umrandungen für die Hochbeete. mehr lesen

Rund um den Schulgarten

  • Projektträger:
  • Anna-Freud-Schule
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Weiterstadt / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • ganzjährig

Das Projekt

Die Schüler legten selbstständig drei Hochbeete im Schulgarten an. Sie organisierten die Materialien, bearbeiteten diese und erstellten schrittweise die Umrandungen für die Hochbeete. Diese haben viele Vorteile: Sie lassen sich rückenschonend bearbeiten, das Gemüse gedeiht dank vieler Nährstoffe und zusätzlicher Bodenwärme optimal und lässt sich leicht vor Schneckenfraß schützen. Der hohe Ertrag beruht vor allem auf den unteren Bodenschichten, die aus Gartenabfällen wie Ästen und Laub bestehen. Die Zersetzungsprozesse im frisch befüllten Hochbeet erzeugen zum einen Wärme und erhöhen die Bodentemperatur um bis zu 5-8° Celsius. Die Pflanzen wachsen schneller. Die Hochbeete werden mit verschiedenen Gemüsesorten bepflanzt. Die Schulküche verarbeitet die Produkte saisonal.
Die Kräuterspirale wurde aus roten Hohlblocksteinen gebaut. Phasenweise werden verschiedene Kräuter selbst gezüchtet oder gekauft. Der Duft von Kräutern regt die Sinne und die Geschmacksnerven an. In der Schulküche werden verschiedene Kräuter zum Würzen verwendet. Im WPU-Garten wurden die verschiedenen Heilwirkungen und die Nutzung von Kräutern besprochen. Ebenso wurde ein Kräuterlexikon angelegt.
Das Insektenhotel wurde in der Projektwoche gebaut und ergänzt den Schulgarten. Die Schüler beobachten die unterschiedlichen Insekten, die sich darin einquartiert haben.
Mit dem Bau des Insektenhotels haben wir etwas für die Tiere, aber auch gleichzeitig etwas für unseren Schulgarten getan.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schulgartenarbeit als projektorientiertes Lernen verbindet außerschulische Wirklichkeit und Unterricht, berücksichtigt das Schülerinteresse, gründet auf gemeinsames Planen und Realisieren, ist situationsgerecht und handlungsorientiert und zeigt ein greifbares Ergebnis.
- Die Kinder erleben Natur unmittelbar vor der Schultür.
- Sie erfahren den Zusammenhang zwischen Natur- und Umweltbeziehung.
- Es ist eine Kontinuität im Umgang mit der Natur gegeben, verbunden mit der Notwendigkeit, Verantwortung zu übernehmen.
- Den Kindern wird ein ganzheitlicher Zugang zur Natur unter Beteiligung von Kopf, Herz und Hand vermittelt.
- Die Kinder erfahren und reflektieren Grundtatsachen des Lebens wie Vermehrung, Entwicklungsvorgänge, phänologische Rhythmen, Kreisläufe, wechselseitige Abhängigkeit aller Lebewesen untereinander und ihre jeweilige Abhängigkeit von Boden, Wasser, Luft und Klima.
- Der Schulgarten ist ein Ort gemeinsamen Lebens und Tuns. Die Arbeit in ihm bringt so auch den sozialen Aspekt der Erziehung zur Geltung.
- Die Schulgartenarbeit vermittelt positive Erfahrungen, weil die Kinder hier lernen, dass pflegerischer Umgang mit Pflanzen und Tieren erfolgreich sein kann.
- Es handelt sich um wirklichkeitsbezogenes Lernen mit der Notwendigkeit, sich Konflikten und Entscheidungen zu stellen.

Biotop AG

In einem abgetrennten Bereich des Schulhofs der Gerhart-Hauptmann-Schule wird durch die Bereitstellung eines vielseitigen Lebensraumes für Tiere und Pflanzen gezielt für die Anreicherung der Lebewesen gesorgt. mehr lesen

Biotop AG

  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Griesheim / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • dauerhaft

Das Projekt

In einem abgetrennten Bereich des Schulhofs Gerhart-Hauptmann-Schule wird durch die Bereitstellung eines vielseitigen Lebensraumes für Tiere und Pflanzen gezielt für die Anreicherung der Lebewesen gesorgt. Beispielsweise werden Teiche, ein Steinhaufen als Unterschlupf, Mooswiesen, Sumpfbereiche und ein Totholzareal angelegt. Der Lebensraum soll für Beobachtungen und zum Lernen genutzt werden.

Unser Schulgarten lebt!

Mühltal / Nieder-Ramstadt: In der Schule am Pfaffenberg soll, zusammen mit Schülern, Lehrern, Eltern und dem Naturpfad e.V., ein artenreicher, naturnaher Schulgarten entstehen. mehr lesen

Unser Schulgarten lebt!

  • Projektträger:
  • Natrupfad e.V. Mühltal und Schule am Pfaffenberg
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Mühltal und Nieder-Ramstadt / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • unbestimmt

Das Projekt

Da es immer weniger artenreiche Natur bei uns gibt und auch in vielen Gärten kaum noch Platz für Natur ist, soll, zusammen mit Schülern, Lehrern, Eltern und dem Naturpfad e.V., ein artenreicher und naturnaher Schulgarten entstehen. Der naturnahe Schulgarten soll nicht nur ein spannender Erlebnisort für die Schüler sein und ein Lebensraum für möglichst viele einheimische Pflanzen und Tiere, sondern auch als Vorbild dienen, wie schön und spannend Natur im eigenen Garten ist.

Ideen:

  • Blütenreiche Flächen mit regional typischen Blütenpflanzen für Wildbienen, Schmetterlinge und Co.
  • Frühblüher
  • Niedrigwüchsige Sandmagerrasen-Fläche
  • Eidechsen- und Schlangen-Hügel mit Eiablagemöglichkeit
  • Kräuterbeet und Kräuterspirale
  • Überwinterungsquartier für Igel
  • Nisthilfen für Wildbienen und Wespen
  • Liegendes und stehendes Totholz für Amphibien, Käfer, Spinnen, Hunderfüßler und Co.
  • Nistkästen für Vöger
  • Fledermaus.Tagesquartiere
  • Hornissennistkasten
  • Naturnaher Gartenteich

Aufweiten eines Grabenprofils

Griesheim: In dem Naturschutzgebiet Griesheimer Bruch soll ein vorhandener, ehemaliger Entwässerungsgräben durch eine Profilumgestaltung zu einem wertvollen Biotop für den Springfrosch, die Knoblauchkröte und die Kreuzkröte werden. mehr lesen

Aufweiten eines Grabenprofils

  • Projektträger:
  • Stadt Griesheim
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Griesheim / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • zwei bis drei Monate

Das Projekt

Im Naturschutzgebiet stoßen mehrere verlandete Gräben auf einen wasserführenden Hauptgraben. Die Verbindung besteht aus einem ca. drei Meter langen Betonrohr, welches mit Sand zugesetzt ist. Ziel der Maßnahme ist es, das Rohr frei zu spülen, damit wieder Wasser in den Graben gelangen kann und das Profil des Grabens aufzuweiten, damit er für die angesprochenen Amphibienarten als Biotop angenommen werden kann.

Lichtenbergpfad

Ober-Ramstadt: Rund um die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule soll ein Lehr- bzw. Erfahrungspfad entstehen. mehr lesen

Lichtenbergpfad

  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Ober-Ramstadt / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • langfristige Anlegung in einem Zeitraum von ca. 5 Jahren geplant; danach soll der Lichtenbergpfad stets weiter gepflegt und ggf. erweitert bzw. aktualisiert werden

Das Projekt

Rund um die Schule soll ein Lehr- bzw. Erfahrungspfad entstehen. Dieser Pfad soll - zusätzlich zu verschiedenen Stationen der Fachschaften - unterschiedliche Stationen und möglichst viele Themen der Natur und des Naturschutzes umfassen. Hierzu ist u.a. ein Baumlehrpfad vorgesehen. Die Gestaltung sowie die Pflege des Pfades sollen (unter Anleitung) in die Hände der Schülerinnen und Schüler gelegt werden. So sollen sie u.a. lernen, Verantwortung zu übernehmen. Bei der Gestaltung werden zudem mehrere Fachschaften miteinbezogen - so kann bspw. im Fach Biologie für die inhaltliche Gestaltung der "Baumkarten" erfolgen, während im Fach Arbeitslehre die passenden Halterungen o.ä. angefertigt werden. Es werden sowohl bereits gepflanzte Bäume als auch junge, noch zu pflanzende Bäume Teil des Pfades sein. Die Bäume sollen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gepflanzt werden, um ihnen weiteres Wissen (z.B. in Bezug auf "Wie pflanze ich einen Baum?", "Was braucht ein Baum?") zu vermitteln.

Zudem soll das schuleigene Biotop vermehrt in den Unterricht einbezogen werden. In dessen Rahmen wäre es möglich, das Thema "Tierschutz" und "Tierhaltung" zu thematisieren.

In Anlehnung an den Unterricht sollen außerdem anhand des Pfades die Themen "Naturschutz" und "Umweltschutz" thematisiert werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Lernenden sollen durch die Mitgestaltung und die beständige Pflege und Erhaltung des Pfades die Schule als Lebensraum erleben, Verantwortung für die Natur und das darin vorkommende Lebewesen (z.B. für die Bienen und die Hühner des Schulbiotops) übernehmen.

Die Fachschaften sollen dabei in Anlehnung an das Konzept der Kulturschule helfen, verschiedene ästhetische Zugänge zur Umwelt zu gestalten/schaffen und die Beziehung der Lernenden zur Natur nachhaltig zu fördern.

Chemisch-biologische Untersuchungen an Fließgewässern

Pfungstadt: Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Schule sollen biologische und chemische Parameter des schulnahen Fließgewässers bestimmen und beurteilen können. mehr lesen

Chemisch-biologische Untersuchungen an Fließgewässern

  • Projektträger:
  • Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Pfungstadt / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Schülerinnen und Schüler des Haupt-, Realschul- und Gymnasialzweiges der Jahrgangsstufe 8 sollen biologische und chemische Parameter des schulnahen Fließgewässers bestimmen und beurteilen können. Eine Ausstellung in der Gemeinde ist geplant. Auswirkungen des Klimawandels sollen thematisiert und Renaturierungsmaßnahmen geplant werden.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Auf Basis der Bewertung des schulnahen Fließgewässers sollen Renaturierungsmaßnahmen geplant werden.

Renaturierung der Semme

Babenhausen: Anlegen einer Flutmulde zur Erhöhung der Strukturvielfalt des Fließgewässers. mehr lesen

Renaturierung der Semme

  • Projektträger:
  • NABU, Gruppe Münster
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Babenhausen / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 2 Monate

Das Projekt

Die kleinflächige Renaturierungsmaßnahme soll die Strukturvielfalt des begradigten Fließgewässers erhöhen und dessen Eigendynamik fördern (Abflachen der Regelprofil-Ufer, Schaffung eines Stillwasserbereiches).

Zum Anlegen der Flutmulde wird der Oberboden abgetragen und außerhalb des Überschwemmungsgebietes deponiert.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Renaturierung des Fließgewässers (Semme), Anlage einer Flutmulde im Grünland der Fließgewässer-Aue.

Bild von Hans Günter Abt

Schutz der Gelbbauchunke

Münster: Anlegen von Laichbiotopen zur Stützung der vom Aussterben bedrohten Population der Gelbbauchunke. mehr lesen

Schutz der Gelbbauchunke

  • Projektträger:
  • NABU, Gruppe Münster
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Münster / Darmstadt-Dieburg
  • Dauer:
  • 2 Jahre

Das Projekt

Die Gelbbauchunke ist durch den Mangel an geeigneten Laichbiotopen gefährdet. Es erfolgt die Anlage von Laichgewässern mit einem Bagger und eine intensive Betreuung (Monitoring) der Laichgewässer zur Steigerung des Reproduktionserfolgs. Die Maßnahme ist zunächst für die Dauer von zwei Jahren geplant. Die NABU Gruppe Münster verfügt über einer langjährige Erfahrung im Management der örtlichen Gelbbauchunkenpopulation.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Stützung einer vom Aussterben bedrohten Population von Gelbbauchunken im Landkreis Darmstadt-Dieburg durch die Anlage optimaler Laichbiotope.

Bild von Hans Günter Abt

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