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Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main

Umweltlotterie: "Mirkoskope für den Grundschulunterricht - Sensibilisierung für Umwelt und Natur"

Mikroskope für den Grundschulunterricht - Sensibilisierung für Umwelt und Natur

Frankfurt am Main: Durch die Anschaffung von Schülermikroskopen für den Sachkundeunterricht erhalten die Schüler:innen einen anschaulichen und praktischen Unterricht, in dem unsichtbare Strukturen entdeckt sowie Zusammenhänge gedeutet und erkannt werden. mehr lesen

Mikroskope für den Grundschulunterricht - Sensibilisierung für Umwelt und Natur

  • Projektträger:
  • Integrative Schule Frankfurt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • unbefristet

Das Projekt

Die Integrative Schule möchte den Unterricht anschaulicher gestalten und den Grundschulkindern die Sach- und Naturkunde auf praxisnahe Weise näherbringen, den Unterricht als Erlebnis empfinden sowie eine Begeisterung dafür schaffen. Das Miteinander in Gruppenarbeiten wird dadurch gefördert. Die eingesammelten Materialien werden mit Hilfe des Mikroskops erkundet. Die Neugier, das Interesse und die Wissensbildung im Bereich Umwelt werden gefördert. Die beeinträchtigten Kinder entdecken im Rahmen ihrer Möglichkeiten den mikroskopischen Blick auf Oberflächen und sind am Einsammeln von Materialien beteiligt. 

Der Wunsch, Mikroskope anzuschaffen, wurde von der Schulleitung zusammen mit den Lehrkräften formuliert.

Die unterrichtenden Lehrkräfte werden zielgerichtet weitergebildet. Die Eltern werden seitens der Integrativen Schule motiviert, die entwickelte Begeisterung und den entstandenen Wissensdurst der Kinder zu Hause zu fördern. Die Mikroskope werden im Sachkundeunterricht der Klassen 2 bis 4 eingesetzt. Es wird ein Klassensatz an Schülermikroskopen und ein digitales Lehrermikroskop angeschafft, ebenso wie Fachliteratur und einen Wagen für den Klassensatz.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Es soll das Wissen und die Vorstellungskraft geweckt werden, wie Pflanzen, Lebewesen und Materialien im Kleinsten aussehen und funktionieren. Warum ist das Wasser im Teich trüb? Wie bewegt sich ein Regenwurm? Mikroskope wecken eine Neugier und bieten Anlass zum Weiterfragen. Zusammenhänge werden vermittelt und ein nachhaltiges Umweltbewusstsein entwickelt. Kinder sammeln die Materialien im Schulgarten und der Natur ein.

Stadtacker e.V.

Frankfurt am Main: Die Biodiversität soll beim urbanen, naturnahen Gärtnern gesteigert und spezielles Fachwissen weitergegeben werden. mehr lesen

Stadtacker e.V.

  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • unbegrenzt (Neuanlage in 2021)

Das Projekt

Den Mitgliedern des Vereins werden vorgepflanzte Gartenparzellen zur Verfügung gestellt, die als ganze Parzelle (45 qm) für die Versorgung einer 4-köpfigen Familie mit Gemüse ausreichen. Dazu Obstbäume und einen Naschgarten. In 2021 wird das Grundstück von Müll befreit, die Parzellen angelegt und vorgepflanzt, ein Geräteschuppen sowie Kompostplätze gebaut, zusätzliche Obstbäume gepflanzt und ein Naschgarten angelegt. Ein Wildbienenhotel und Unterschlupf für Igel werden im Laufe des Jahres hinzukommen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Erhaltung der Biodiversität, insbesondere alter Gemüse- und Obstsorten, Weitergabe von altem Gärtnerwissen über den biologischen und umweltschonenden Anbau von Nahrungsmitteln für eine städtische Bevölkerung sowie durch naturnahes Gärtnern Bienen, Igeln und anderen Tieren einen Lebensraum geben. In traditioneller Arbeitsweise, durch Einsatz natürlicher Mittel und mit kurzen Transportwegen qualitativ hochwertige Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf zu erzeugen. Mit Hilfe von traditionellem Wissen über die Verarbeitung und Haltbarmachung die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Umweltlotterie: Ein Garten blüht auf

Ein Garten blüht auf: "Wiederbelebung" des Schulgartens der August Jaspert Grundschule

Frankfurter/Bonames: Der vorhandene Schulgarten wurde seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Die bestehenden Hochbeete sollen nun renoviert und der gesamte Garten vom Unkraut befreit werden. mehr lesen

Ein Garten blüht auf: "Wiederbelebung" des Schulgartens der August Jaspert Grundschule

  • Projektträger:
  • August Jaspert Schule
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main, Bonames
  • Dauer:
  • Februar bis Ende Oktober 2021

Das Projekt

Der vorhandene Schulgarten wurde seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Die bestehenden Hochbeete müssen renoviert und der gesamte Garten vom Unkraut befreit werden. Die sechs Hochbeete à ca. 4,5 m3 werden anschließend mit Ästen und Erde befüllt und für das Bepflanzen vorbereitet. In den Klassen werden Setzlinge herangezogen, die im Frühjahr ausgepflanzt werden. Pro Beet wird einer der Themenschwerpunkte Bienenwiese, Gemüse, Blumen, Kräuter oder Obst gewählt. Die vorhandenen Bäume und Hecken müssen fachgerecht geschnitten werden. Ein Kompost wird angelegt. Zur äußeren Gestaltung des Gartens werden zusammen mit den Kindern Gestaltungselemente aus Holz entworfen und erstellt. Außerdem sollen Palettenbänke gebaut und gestaltet werden, die für den Unterricht im Freien genutzt werden können. 

Zur langfristigen Integration weiterer schulischer Lerninhalte wird ein Konzept erarbeitet. 

Ein weiteres wichtiges Ziel unseres Projektes ist es, mit dem gemeinsamen Gartenprojekt die Gemeinschaft der SuS untereinander zu stärken und die ausländischen SuS aus der Intensivklasse, die zum Teil erst seit kurzer Zeit in Frankfurt leben, mehr in die Schulgemeinde zu integrieren. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir wollen die Kinder für umweltrelevante Themen sensibilisieren. Um auf die Folgen des Klimawandels reagieren zu können, müssen SuS ein Verständnis für die Komplexität und die Bedeutung der Umwelt haben. Wir leisten mit diesem Projekt hierzu einen kleinen Beitrag. Beim Arbeiten im Garten lernen die SuS die Natur im Jahresverlauf kennen. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird behandelt (Abfallvermeidung, Kompost etc.). Das gemeinsame körperliche Arbeiten fördert das Lernen und stärkt das Wir-Gefühl der Kinder untereinander. Der Garten soll fester Bestandteil des Schulalltags werden.

Umweltlotterie: Eine Zukunft für den Wald

Eine Zukunft für den Wald

Frankfurt: In einem 0,5 Hektar großen Nadelwald sollen Maßnahmen zur nachhaltigen Waldentwicklung umgesetzt werden, um das Waldstück an den Klimawandel angepasst weiterzuentwickeln. mehr lesen

Eine Zukunft für den Wald

  • Projektträger:
  • Bürger AG für regionales und nachhaltiges Wirtschaften
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt
  • Dauer:
  • 5 Jahre

Das Projekt

Stürme, Dürren, Schädlinge: Nie ging es dem Wald in den vergangenen 75 Jahren so schlecht wie heute. Deswegen setzt sich die Bürger AG für eine nachhaltige Forstwirtschaft mit Anpassung an den Klimawandel ein und hat durch eine stille Beteiligung in einen Bioland-Betrieb den Kauf von 0,5 ha Nadelwald ermöglicht. Hier sollen Maßnahmen zur nachhaltigen Waldentwicklung umgesetzt werden. Die Strategie ist, den Wald sich erneuern zu lassen. Die Fichten werden gerodet und auf schonende Weise mit dem Pferd standortheimisches Saatgut ausgebracht, damit sich das Stück Wald zu einem gesunden Mischwald, der sowohl vielfältig als auch zukunftsfähig ist, entwickeln kann. Denn Nadelforste in niederschlagsarmen Gebieten können pro Jahr mehr Wasser verdunsten, als es regnet. Unser halber Hektar Mischwald hingegen wird in Zukunft im Durchschnitt 15 Tonnen Sauerstoff im Jahr liefern und etwa 210 kg Schmutzpartikel aus der Luft filtern.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Das Ziel der Bürger AG ist die Weiterentwicklung einer sozialen und umweltverträglichen Bio-Branche in der Region FrankfurtRheinMain. Wir verstehen uns als Partner, die auf gleicher Augenhöhe miteinander arbeiten, handeln und leben. Wir streben ein gemeinsames und faires Wirtschaften an, das geprägt ist von einer nachhaltigen Entwicklung für die Region, in der wir arbeiten und leben. Das bedeutet für uns, dass wir im Rahmen unserer Aufgaben dafür Sorge tragen, dass eine Erhaltung und Förderung unserer Lebensgrundlagen sichergestellt wird.

Umweltlotterie: GartenRheinMain Spezial! (G)Artenvielfalt

GartenRheinMain Spezial! (G)Artenvielfalt

Frankfurt am Main: Biodiversitätsverlust, Beton-Vorgärten und hitzige Klimadebatten - GartenRheinMain ruft zum Jahresthema (G)Artenvielfalt auf, um die (heimischen) Tiere und Pflanzen in den Fokus zu rücken. mehr lesen

GartenRheinMain Spezial! (G)Artenvielfalt

  • Projektträger:
  • KulturRegion FrankfurtRheinMain gGmbH in Kooperation mit dem Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • 08.2020-12.2020

Das Projekt

Artensterben, Biodiversitätsverlust, hitzige Klimadebatten - 2020 ruft GartenRheinMain zum Jahresthema "(G)Artenvielfalt" auf um die (heimischen) Tiere und Pflanzen in den Fokus zu rücken. Natürliche Lebensräume werden im Zuge von Siedlungserweiterungen, Veränderungen in der Landwirtschaft und wirtschaftlichen Interessen immer mehr zerstört und verändert - nicht ohne Auswirkungen auf die Lebewelt - höchste Zeit also unseren tierischen und pflanzlichen Nachbarn wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Das kleine aber feine Extra-Programm möchte das Jahresthema (G)Artenvielfalt mit 2 Führungen, 3 Vorträgen, einem "Treffen der Gemeinschaftsgärten" und einem Poetry Slam vertiefen und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Die kostenfreien Veranstaltungen vermitteln anschaulich wie wichtig das "Grün" für Mensch und Umwelt ist und wie sich beispielsweise der eigene Garten oder Freiflächen in der Stadt umwelt- und insektenfreundlich gestalten lassen. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Veranstaltungsreihe soll Aufmerksamkeit für das Thema Artenvielfalt, Biodiversitätsverlust und naturnahes  Gärtnern in der Öffentlichkeit wecken, aufklären und Anregungen bieten sich für die Biologische Vielfalt stark zu machen und die Artenvielfalt im eigenen Garten oder im Viertel zu fördern.

Umweltlotterie: Wildwiesen e.V. - Wildwiesenmahd im Höchster Stadtpark

Wildwiesen e.V. - Wildwiesenmahd im Höchster Stadtpark

Frankfurt am Main (Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Nied, Griesheim): Der Wildwiesen e.V. plant die Übernahme von Parzellenpatenschaften, die zu Wildblumenwiesen umgewandelt werden sollen. Ziel ist die Erhöhung der Artenvielfalt von Flora und Fauna. mehr lesen

Wildwiesen e.V. - Wildwiesenmahd im Höchster Stadtpark

  • Projektträger:
  • Wildwiesen e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main, Westliche Vororte: Höchst, Unterliederbach, Sossenheim, Nied, Griesheim
  • Dauer:
  • unbegrenzt im Rahmen der Vereinstätigkeit

Das Projekt

Wir wollen etwas gegen das Artensterben unternehmen.

Wir möchten das konkret, pragmatisch und hier lokal im Frankfurter Westen umsetzen.

Ein Patenschaftsvertrag mit dem Grünflächenamt Frankfurt ist vereinbart, um ca. 40ar im Höchster Stadtpark als Wildblumenwiese zu bewirtschaften.

Wir wollen mehr als nur fordern, wir wollen unseren Beitrag leisten.

Dies wollen wir tun, indem wir die Wildblumenwiesen mähen und heuen. Wir greifen dabei auf extensive Bewirtschaftungstechniken zurück, wie sie sich über lange Zeit in der Landwirtschaft bewährt haben und üblich waren.

Wir betreiben dazu die notwendigen historischen Landmaschinen.

Wir vernetzen uns mit den relevanten Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft, NGOs und Politik.

Wir betreiben PR, wir kommunizieren und tragen die Idee nach außen, um weitere Mitstreiter und Nachahmer zu finden. 

Wir wollen um Artenschutz beitragen und gegen den Klimawandel aktiv werden und wir wollen zeigen, dass jeder etwas tun kann.

Als Vereinsvorstände konnten wir Fr. Dr. Bräutigam mit dem fachlichen Hintergrund als Biologielehrerin an der HeLa und Fr. Müller-Haye und Hr. Heller jeweils mit Leitungserfahrung aus der Industrie gewinnen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Umsetzung von Umweltschutzprojekten, insbesondere die Übernahme von Parzellenpatenschaften, die zu Wildblumenwiesen umgewandelt werden. Ziel ist die Erhöhung der Artenvielfalt von Flora und Fauna. 

Grünlandpflege auf den Patenflächen unter Anwendung von naturnahen Ansaat, Pflege- und Mahdtechniken, um die Artenvielfalt zu fördern und zu bewahren.

Um die Wildblumenwiesen in extensiver Weise zu bewirtschaften wird mit maschineller und Sensenmahd gearbeitet.

Die Bewirtschaftung wird größtenteils in Handarbeit im Rahmen von Aktionstagen erfolgen. Letztere sind auch auf die Beteiligung von Anwohnern.

Umweltlotterie: Das kelternde Klassenzimmer

Das kelternde Klassenzimmer: MainÄppelHaus kommt an die Schule

Frankfurt am Main: Kindern soll der Apfel und gesunde Ernährung nahe gebracht werden. Mit eigenen Händen und Sinnen erfahren sie, dass Äpfel nicht vom Discounter kommen, Saft nicht automatisch aus der Flasche. mehr lesen

Das kelternde Klassenzimmer: MainÄppelHaus kommt an die Schule

  • Projektträger:
  • MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Großraum Frankfurt
  • Dauer:
  • 8 Wochen

Das Projekt

Unser pädagogisch erfahrenes Kelterteam kommt mit dem "Äppelmobil" auf den Schulhof. Mit dabei: ausreichend Äpfel von den heimischen Streuobstwiesen, Bottich und historische Korbpresse. Zum Auftakt werden Apfelschnitze probiert, es gibt Infos zur Frucht (welche Sorten, wie viele gibt es, Kerngehäuse in Sternform, was ist eine Streuobstwiese etc.). Dann: wie schmecken sie? Süß-sauer, fruchtig, saftig? Jetzt fängt die Arbeit an: die ausgelegten Früchte werden eingesammelt, in einen Wasserbottich gelegt, gewaschen und möglichst einzeln in den Elektro-Shredder geworfen. Die entstandene Maische wird probiert.

Sie wird nun in die fast 100 Jahre alte Korbpresse umgefüllt. Mit eigener Muskelkraft keltern die in einer Reihe anstehenden Kinder den Saft (puh, das kostet ja Kraft!). Jeder kann später eine kleine Flasche mitnehmen. Auch der ausgepresste Trester wird probiert. Aber, wo ist der Geschmack geblieben? Er ist im Saft! Auf Wunsch stellt das MÄH vorab begleitendes Material für den Unterricht zur Verfügung. Das Angebot eignet sich für alle Altersstufen und Bildungsformen, besonders für Grund- und Förderschulen. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

"Keltern vor der Klassentür" oder "Pressen auf dem Pausenhof" heißt das Angebot. Mit ihm wollen wir Schüler auf den (Apfel-) Geschmack bringen. Und sie für den heimischen Lebensraum Streuobstwiesen sensibilisieren, unsere regionale Identität erlebbar machen. Mit Herz, Hand und Gaumen und frisch gepresstem Süßen. Wir zeigen, wie nach alter Tradition aus dem Apfel Saft wird - den die Kinder mit ihrer eigenen Muskelkraft pressen und anschließend verkosten. Ein ebenso köstlicher wie fundierter Einblick in die regionale Apfelkultur, und damit ein Stück gelebter Natur- und Artenschutz.

Umweltlotterie: Gemüseheldinnen Frankfurt

Gemüseheldinnen Frankfurt

Frankfurt am Main, Nordend: die Gemüseheldinnen errichten Gemeinschaftsgärten im Viertel und möchten darüber biologisches Obst und Gemüse in der Stadt anbauen, das von jedem geerntet werden kann. mehr lesen

Gemüseheldinnen Frankfurt

  • Projektträger:
  • Juliane Ranck
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main / Nordend
  • Dauer:
  • unbegrenzt

Das Projekt

Wir haben im März 2019 in der Grünen Lunge am Günthersburgpark, einem von Bebauung bedrohten eingewachsenen Gartengebiet mitten in der Stadt, begonnen, Gemeinschaftsbeete anzulegen. Inzwischen bewirtschaften wir 8 Gärten mit über 50 Personen. Die Stadt Frankfurt unterstützt unser Projekt und stellt uns frei werdende Gärten zur Verfügung. Schon im Jahr 2019 haben wir die verschiedensten Obst- und Gemüsesorten angebaut und geerntet. Unser Projekt hat immer größeren Zulauf, sodass wir mit dem Beete anlegen gar nicht hinterher kommen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Unser Ziel ist es, die urbane Landwirtschaft in Frankfurt zu etablieren. So möchten die Transportwege unserer Nahrung reduzieren und den BürgerInnen wieder die Mittel an die Hand geben, ihr Obst und Gemüse selbst anzubauen. Wir stellen uns überall in der Stadt essbare Inseln vor, wo sich jede/r nach der Arbeit einen frischen Salat pflücken kann. Auf diese Weise geben wir der Stadt Frankfurt einen Teil ihrer Ernährungssouveränität wieder und sparen gleichzeitig jede Menge CO2 ein. Unsere biologischen Methoden fördern die Biodiversität.

Umweltlotterie: Nachbarschaftsinitiative Bee Sossenheim für ein bienenfreundliches Sossenheim

Nachbarschaftsinitiative Bee Sossenheim für ein bienenfreundliches Sossenheim

Frankfurt-Sossenheim, Westerbachsiedlung: Eine zugewucherte Frischluftschneise soll zu einer Magerwiese umgewandelt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und bedrohte Tierarten zu schützen. mehr lesen

Nachbarschaftsinitiative Bee Sossenheim für ein bienenfreundliches Sossenheim

  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main Sossenheim, Westerbachsiedlung
  • Dauer:
  • mehrere Jahre

Das Projekt

Als Nachbarschaftsinitiative "Bee Sossenheim" haben wir uns um eine  Erlaubnis zur Bearbeitung der Frischluftschneise zwischen der Westerbachsiedlung und dem Industriekomplex in der Westerbachstraße 162-166 bemüht.  Die Fläche wurde bisher unregelmäßig und auch nur zu Teilen gemäht, was eine Überwucherung durch Gestrüpp zur Folge hat. Auf dem fetten Boden gedeihen noch überwiegend Gräser, somit ist die Fläche für Flora und Fauna wenig attraktiv. Zudem breiten sich dort auch gebietsfremde invasive Neophyten (Essigbäume) aus. 

Wir möchten die Stadt an dieser Stelle unterstützen und mit einem zunächst häufigen Rückschnitt der Gräser und Büsche die Fläche sukzessive abmagern (Mahd) und dann mit einem zweimal jährlichen Schnitt in eine Magerwiese verwandeln, die wiederum als Trittstein für bedrohte Arten (Wildbienen, Eidechsen, Falter, Käfer und Singvögel) fungieren könnte. Auch hier sollten dann Nistmöglichkeiten für Insekten und Wirbeltiere in Form von Vogelnistkästen und Insektenhäusern geschaffen werden. Es gehört hierzu dann auch die Fläche regelmäßig vom Abfall des naheliegenden Burger King zu befreien.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Eine bisher mit Brombeeren und Essigbaum zugewucherte Frischluftschneise mit ca. 3800 qm soll durch Rodung, Abmagerung, und Ansaat bzw. Anpflanzen von einheimische Stauden und Sträuchern ökologisch aufgewertet werden. Durch Aufbringen von Sand, Totholz und Schotter an geeigneter Stelle sollen Rückzugsorte für Zauneidechsen und Brutstätten für Wildbienen geschaffen werden. Eine Hecke soll Vögeln Brutmöglichkeiten und Nahrung im Winter bieten.

Umweltlotterie: Kinder gärtnern im Jahreslauf

Kinder gärtnern im Jahreslauf

Frankfurt-Niederursel: Kinder erleben durch das Säen, Düngen, Ernten den Rhythmus der Natur und die Naturgesetze. Außerdem wirken sie am Prozess des Werdens und Wachsens mit. mehr lesen

Kinder gärtnern im Jahreslauf

  • Projektträger:
  • Schilasmühle e. V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt-Niederursel, am Stadtrand von Frankfurt am Main, angrenzend an Oberursel
  • Dauer:
  • 9-12 Monate

Das Projekt

Es sollen ein kindergerechtes Hochbeet, ein kleines Getreidebeet und ein Komposthaufen angelegt und über das Jahr hinweg betrieben werden. Im Hochbeet soll ein kleines Nasch- und Gemüsebeet entstehen, dass zusammen mit den Kindern zunächst fachmännisch angelegt und anschließend bepflanzt und wöchentlich gepflegt wird. So auch das Getreidebeet. Das geerntete Getreide wird an die Esel verfüttert oder gemahlen und zum leckeren Kuchen weiterverarbeitet und im Feuer gebacken. Mit dem Gemüse aus den Beeten werden wir zum Erntedank eine Suppe über der Feuerstelle garen. Der Kompost wird mit Schaf- und Esel-Kot, der selbst von den Kindern abgeäppelt und mit der Schubkarre zum Kompost gefahren wird, mit Stroh aus dem Stall, Küchenabfall, Pflanzenrückschnitt u.a. bestückt und fachmännische betrieben, so dass der fertige Kompost anschließend in den Beeten zum Einsatz kommt.
Geplant ist ein Gartenprojekt, im Rahmen der offenen Naturfarm-Nachmittage, an dem die Kinder mit einer Fachkraft bei den jahreszeitlichen Arbeiten mitwirken können. Die Beete werden zwischen den Terminen von festen Gruppen oder den Tierpflegern gegossen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Kinder erleben durch das Säen, Düngen, Ernten den Rhythmus der Natur und die Naturgesetze und wirken mit, am Prozess des Werdens und Wachsens. Durch die Verwandlung der Tier-Abfälle zu wertvollem Dünger lernen sie ökologische Kreisläufe nicht nur kennen, begreifen und riechen sondern vor allem auch schätzen - die Basis für ökologisches Handeln. Mit der Bienenblumenwiese leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umwelt- und Artenschutz (Bienenstock wird im April aufgestellt).

Umweltotterie: Natürlicher Lebensraum den Menschen zuliebe

Natürliche Lebensräume den Menschen zuliebe

Neuer Frankfurter Garten: Eine klimaneutrale Aquaponikanlage kombiniert mit Wasseraufbereitung und Klimaschutz soll eingerichtet werden. mehr lesen

Natürliche Lebensräume den Menschen zuliebe

  • Projektträger:
  • Bienen-Baum-Gut e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Neuer Frankfurter Garten / Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • unbefristet

Das Projekt

Gerade im urbanen Raum der Stadt Frankfurt am Main gewinnt die  lokale Erzeugung von Pflanzen und Fisch mit rein erneuerbarer Energie enorm an Bedeutung. So kann man mit diesem ressourcensparenden Verfahren dem Klimawandel entgegenwirken, natürliche Fischbestände schonen, Düngemittel einsparen, den Wasserverbrauch reduzieren und die Abwasserbelastung senken. Der "Neue Frankfurter Garten" handelt nach Prinzipien der Permakultur und steht für einen solidarischen und nachhaltigen Wandel in unserer Stadt.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Die Weltbevölkerung wird weiter wachsen. Immer mehr Menschen wohnen in Städten. Integrierte Anlagen für die nachhaltige und energieschonende lokale Erzeugung von Nahrungsmittelpflanzen und Fisch in den Innenstädten großer Metropolen können helfen, die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln zu verbessern. Unsere Aquaponik-Anlage wird versorgt durch erneuerbare Energie aus Sonnen- und Windkraft, beansprucht keine landwirtschaftliche Nutzfläche und kann sowie in Gartenanlagen, als auch auf den Dächern installiert werden.

Naturnah spielen im Gallus

Frankfurt Gallus: Im Mehrgenerationenhaus soll eine vorhandene Parkplatzfläche für die Krippenkinder in eine naturnahe Spielfläche umgewandelt werden. mehr lesen

Naturnah spielen im Gallus

  • Projektträger:
  • Kinder im Zentrum Gallus e.V., Mehrgenerationenhaus
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Gallus / Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • 3 Monate

Das Projekt

Wir nutzen seit 2007 die alte Braunfabrik im Gallus als Mehrgenerationenhaus mit Familienzentrum, Kinderkrippe und Angeboten für alle Generationen. Seit langem wünschen wir uns eine eigene kleine Grünfläche für die Kinder zwischen 0 und 3, da es sehr umständlich ist, mit ihnen auf die Spielplätze zu gehen. Wir haben nun die Möglichkeit, einen ehemaligen Parkplatz mit ca 300 qm umzugestalten. Ein Gartenbauarchitekt hat uns eine Planung und Aufstellung der Kosten gemacht, die Arbeiten sollen so weit es geht in Eigenleistung mit Eltern, über Socialdays mit befreundeten Firmen umgesetzt werden.  trotzdem ist unser Budget mit 10 000 Euro noch zu knapp und wir würden uns riesig über eine zusätzliche finanzielle Unterstützung freuen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Wir möchten sehr gerne eine naturnahe Fläche mit Naschsträuchern und bewachsenem Hügel gestalten. Da die Fläche bisher als Parkplatz genutzt ist, gewinnen wir eine zusätzliche entsiegelte Grünfläche für unseren Stadtteil, einen Ort wo verschiedene Pflanzen und Insekten heimisch werden. Die Kinder bekommen einen direkten, sinnlichen Kontakt zur Erde, Pflanzen und Insekten, sie können beobachten und mit Erziehern und Eltern gärtnern.

Bahnhofsgrün Rödelheim

Frankfurt am Main: Mit Hilfe des Projekts entstehen neue Lebensräume, Nahrungsquellen und Nistplätze für Insekten wie z.B. Wildbienen und Schmetterlinge. mehr lesen

Bahnhofsgrün Rödelheim

  • Projektträger:
  • BUND Kreisverband Frankfurt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • Mehrjährig

Das Projekt

Ziel des Projektes ist es, den Staudenbereich der ca. 220 m2 öffentlichen Grünfläche mit professioneller Unterstützung durch ein Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau zu sanieren. Die Natursteinmauer soll stabilisiert und durch das Auftragen von Pflanzerde der Boden verbessert werden. Das aufzubringende Substrat soll das Nährstoffangebot und die Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen verbessern. Anschließend erfolgen Initialpflanzungen mit gebietsheimischen Pflanzen.

Die Arbeiten sollen nicht ausschließlich durch ein Unternehmen ausgeführt werden, sondern die BürgerInnen, die sich seit 2013 um das Bahnhofsgrün kümmern, sollen sich aktiv an der Sanierung beteiligen. Denn das Bahnhofsgrün ist nicht nur ein ökologisch belebtes Kleinod im Stadtteil, sondern fördert vor allem ein nachbarschaftlich lebendiges Umfeld. 

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Das Bahnhofsgrün ist ein ökologischer Trittstein in einer sonst artenarmen, städtischen Umgebung und Bindeglied zwischen bestehenden Biotopen, wie bspw. den Wildblumenwiesen in verschiedenen Stadtteilen. Mit Hilfe des Projekts entstehen neue Lebensräume, Nahrungsquellen und Nistplätze für Insekten wie z.B. Wildbienen und Schmetterlinge.

 

Foto ©BUND Frankfurt/K. Jurisch

Aktionswoche "Biologische Vielfalt erleben"

Frankfurt am Main: In der Aktionswoche gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um die Biologische Vielfalt. Anlass für die Aktionswoche ist der "Internationale Tag der Biodiversität" am 22. Mai 2018. mehr lesen

Aktionswoche "Biologische Vielfalt erleben"

  • Projektträger:
  • BioFrankfurt - Das Netzwerk für Biodiversität e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • Fortlaufend, Hauptphase jährlich von September bis Juni des Folgejahres

Das Projekt

Unter der Überschrift "Biologische Vielfalt erleben" organisiert BioFrankfurt jährlich im Mai eine große Aktions- und Erlebniswoche mit zahlreichen, überwiegend kostenfreien Veranstaltungen und weiteren Angeboten rund um die Biologische Vielfalt. In 2018 findet die Aktionswoche vom 18. bis zum 27. Mai statt. Anlass ist der 22. Mai, der von den Vereinten Nationen als "Internationaler Tag der Biodiversität" ausgerufen wurde. Erlebnistage, Naturführungen an ungewöhnlichen Orten, Exkursionen in Frankfurt und Rhein-Main, Vorträge und viele weitere Aktionen von etwa 30 Einzelveranstaltern umfasst die vielseitige Palette der Veranstaltungen für Groß und Klein, für Schulklassen und Kindergärten, die alle ein Ziel haben: Die Biologische Vielfalt vor der eigenen Haustür kennen und schätzen lernen. Die Veranstaltungsorte reichen vom Zoo, Palmengarten und Naturmuseum Senckenberg über die überraschend vielfältigen Naturräume in und um Frankfurt und demTaunus bis zum Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Als längerfristig angelegtes, regionales Projekt mit hoher Breitenwirkung verfolgt die Aktionswoche das Ziel, über eindrückliche, positive und sinnliche Erlebnisse für Naturthemen zu begeistern und den wichtigen Prozess der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung aktiv zu fördern. Alltagsnah aufbereitete Inhalte und die Auswahl von Veranstaltungsorten im eigenen Lebensumfeld schaffen dabei einen engen persönlichen Bezug und regen zum Engagement für das Thema Natur und Artenvielfalt an.

Naturtagebuch

Frankfurt am Main: Kinder zwischen 8-12 Jahre sollen an die Natur herangeführt und mit Arten und deren Biologie und Ökologie vertraut gemacht werden: Kinder werden Artenkenner. mehr lesen

Naturtagebuch

  • Projektträger:
  • BUNDjugend Hessen
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Frankfurt am Main
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Im Rahmen des Wettbewerbs Naturtagebuch (www.nundjugendhessen.de/mitmachen/naturtagebuch) sollen 1/2 Tagesangebote oder 2-3 Unterrichtseinheiten für Frankfurter Schulen (Grundschulen und Sek. I) zur Heranführung der Kinder an praktische, naturkundliche Untersuchungen wie z.B. das Kennenlernen von Arten, Beobachtungen von Tieren und Pflanzen, Dokumentationen in einem Tagebuch, entwickelt und angeboten werden. Die beteiligten Schulen können am Wettbewerb teilnehmen, dazu gibt es eine große Naturerlebnisveranstaltung z.B. im Zoo oder im Palmengarten mit allen teilnehmenden Kindern.

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