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Kreisfreie Stadt Darmstadt

Umweltlotterie: Eulenschutz in Südhessen

Eulenschutz in Südhessen: Lebensbedingungen für Steinkäuze verbessern

Darmstadt: durch ein Nistkastenprojekt auf mehreren Streuobstwiesen soll der Bestand des in Hessen selten gewordenen Steinkauzes geschützt werden. mehr lesen

Eulenschutz in Südhessen: Lebensbedingungen für Steinkäuze verbessern

  • Projektträger:
  • NABU Kreisverband Darmstadt - AG Eulenschutz
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt und Landkreis Darmstadt Dieburg, Streuobstwiesen z.B. in Eberstadt und Pfungstadt
  • Dauer:
  • Die Installation der Bruthilfen ist eine langfristige Investition. Unsere Steinkauzröhren werden jährlich durch ehrenamtliche Helfer gereinigt und wenn nötig repariert. So können sie über viele Jahre genutzt werden.

Das Projekt

Streuobstwiesen bieten ideale Lebensbedingungen für Steinkäuze. Auf den beweideten Wiesenflächen finden sie genügend Nahrung und die Obstbäume werden gerne zum Brüten genutzt. Der NABU kümmert sich um den Obstbaumschnitt und die Beweidungspläne in Abstimmung mit Landwirten, Schäfern und Gemeinden. Was fehlt, sind geeignete Nistplätze. Daher sollen neue Steinkauzröhren durch ehrenamtliche Helfer des NABU installiert werden. Auch die Kontrolle und Reparatur alter Steinkauzröhren gehört zu unseren Aufgaben. Jährlich werden alle Steinkauzröhren durch den NABU gewartet, mögliche Bruten erfasst und die Eulen gezielt geschützt. Sie werden beringt und damit der Vogelschutzwarte Helgoland sowie dem Regierungspräsidium Darmstadt gemeldet. Wir sind natürlich gespannt, wo die Kleinen sich ansiedeln und wir sammeln valide Daten, die wissenschaftlich genutzt werden. Dieses Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Eulenschutz und damit zur Artenvielfalt und zum Artenerhalt in Hessen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Der Steinkauz ist in Hessen selten geworden. Streuobstwiesen nehmen beim Lebensraumschutz für den Steinkauz eine Schlüsselstellung ein, doch sie gehören zu den gefährdeten Biotopen in Deutschland. Der NABU pflegt daher  mehrere Streuobstwiesen und möchte durch ein Nistkastenprojekt der erschreckenden Bestandsentwicklung des Steinkauzes entgegen wirken.

Umweltlotterie: KinderNaturWerkstatt im KinderNaturGarten

KinderNaturWerkstatt im KinderNaturGarten

Darmstadt: Im KinderNaturGarten soll eine Werkstatt als wettergeschützter Ort aufgebaut werden, um das ganze Jahr über mit den Kindern aktiv sein können. mehr lesen

KinderNaturWerkstatt im KinderNaturGarten

  • Projektträger:
  • KinderNaturGarten gGmbH
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt/West
  • Dauer:
  • ab Realisierung fortlaufend im Jahreslauf

Das Projekt

Wir wünschen uns einen wettergeschützten Ort/Bauwagen in unserem Garten an dem wir das ganze Jahr über mit den Kindern aktiv sein können:

  • Frühjahr: Aussäen/Gartenwerkzeug reparieren/pflegen/Insektenhotel o. ä. bauen
  • Sommer: Holz-Werken an den Werkbänken (ein kleines Boot bauen)
  • Herbst: Wolle kardieren und filzen (Wolle der Schafe, die wir im Frühjahr mit ihren Lämmchen besuchen)
  • Winter: Bienenwachskerzen herstellen/Vogel-Nistkästen bauen

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Projektziel: Sinnvolles für Mensch und Erde mit den Kindern tun.

Die Naturpädagogik sehen wir als eine Antwort auf die Anforderungen unserer heutigen Zeit. Die Natur ist für die Kinder Entwicklungsraum, der genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 

  • Vermitteln von Nachhaltigkeit, indem Dinge repariert werden bzw. Nistplätze für Nutztiere gemeinsam geschaffen werden; dadurch entsteht nachhaltige Bildung.
  • Praktisches Tun: Wolle kardieren/spinnen/filzen: zeigt lebenspraktisch den Zusammenhang von Mensch/Tier/Natur
  • Gärtnern vermittelt die Selbstwirksamkeit
Umweltlotterie: Gartentraum Renaturierung

Gartentraum Renaturierung

Darmstadt: Ein Gartengrundstück soll mit heimischer Bepflanzung, Feucht- und Trockenbiotopen sowie mit einem biologisch geführten Nutzgarten für Wildtiere jeglicher Art attraktiver gestaltet werden. mehr lesen

Gartentraum Renaturierung

  • Projektträger:
  • Sven Bannasch
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Am Rande der Stadt Darmstadt, direkt zwischen biologisch bewirtschaften Feldern und Waldfläche.
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Auf einer Fläche von etwa 800 m² sollen diverse kleine Biotope eingerichtet werden. Blühstreifen, welche Nahrung über das ganze Jahr für Insekten jeder Art bieten, kleine Heckenpflanzungen aus heimischen Wildgewächsen (z.B. Holunder, Schledorn etc.) welche Nahrung und vor allem Nistmöglichleiten für viele Insekten und Vögel bieten, ein Teich und kleiner Bachlauf mit Feuchtbiotop stellt die Wasserversorgung der Insekten in trockenen Jahren sicher und greift regulierend in das Mikroklima ein, Trockenmauern und Totholzhecken bieten Überwinterungs- und Versteckmöglichkeiten. Kombiniert werden soll das Ganze mit der Pflanzung verschiedener Obstbäume, welche zusätzlich Futter für Insekten liefern und Schatten spenden sowie einem Nutzgarten, welcher ausschließlich biologisch bewirtschaftet und umweltgerecht in das Gefüge eingebunden wird.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Ein Gartengrundstück, welches seit 20 Jahren als Rasengrundstück mit einer Einfriedung aus Nicht-Heimischen Hecken besteht und für die Natur wenig Nutzen bietet, soll mit heimischer Bepflanzung, Feucht- und Trockenbiotopen und Trockenmauern in Kombination mit einem biologisch geführten Nutzgarten und Obstbäumen für Wildtiere jeglicher Art wieder attraktiver gestaltet werden.

Umweltlotterie: Magerrasen für Eidechse, Wildbiene & Co. auf dem Alnatura Campus

Magerrasen für Eidechse, Wildbiene & Co. auf dem Alnatura Campus

Stadtrand Darmstadt, ehemaliges Gelände der Kelley Barracks: Es ist geplant, auf einer ehemaligen Militärfläche einen neuen Naturlebensraum für Zauneidechsen, Wildbienen sowie zahlreiche trockenresistente Pflanzen zu schaffen. mehr lesen

Magerrasen für Eidechse, Wildbiene & Co. auf dem Alnatura Campus

  • Projektträger:
  • Alnatura Stiftung
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Stadtrand Darmstadt, ehemaliges Gelände der Kelley Barracks an der Eschollbrücker Straße
  • Dauer:
  • bis ca. Mai 2020

Das Projekt

Mit der Entsiegelung der ehemaligen Militärfläche wurde ein neuer wertvoller Naturraum geschaffen, der Wildbienen und Zauneidechsen sowie zahlreichen Pflanzen als Lebensraum dienen soll. Der Boden besteht aus dem ortstypischen Sandboden, der ursprünglich in der letzten Eiszeit entstanden ist und bildet eine günstige Grundlage für einen Sandmagerrasen. Die Fläche wurde bereits einmal mit Rechgut aus umgebenden Naturschutzgebieten eingesät. Dieser Vorgang soll im Herbst 2019/Frühjahr 2020 erneut wiederholt werden, um eine stabile Flora auf der gesamten Fläche gewährleisten zu können. In den Folgejahren ist geplant, die Fläche mittels temporärer Beweidung durch Schafe und Esel regelmäßig zu pflegen.

Das Gelände auf dem Alnatura Campus wird derzeit zu einem Bio-Erlebnisgarten entwickelt, der öffentlich zugänglich ist. Hier sollen zukünftig Veranstaltungen, Seminare, Workshops und Angebote für Schulklassen stattfinden zum Themenfeld Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit, biologischer Landbau und Klimaschutzmaßnahmen. In diesem Konzept sind auch Inhalte rund um die Magerrasenfläche geplant zum Thema Ausbreitung von Samen in der Natur sowie der Bedeutung einer artenreichen Landschaft.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Schaffung eines neuen Naturlebensraums im urbanen Raum für Zauneidechsen, Wildbienen sowie zahlreiche trockenresistente Pflanzen, die typisch für Sandmagerrasen sind.

Das Gelände ist öffentlich zugänglich, die Bedeutung des immer seltener werdenden Landschaftselements des Magerrasens soll der Öffentlichkeit mithilfe einer Schautafel und pädagogischen Programmen, die auf dem Gesamtgelände stattfinden werden, nähergebracht werden.

Umweltlotterie: Weide- und Landschaftspflege

Weide- und Landschaftspflege

Darmstadt: Die Streuobstwiese und die Weidefläche der Kinder- und Jugendfarm Darmstadt wird von Ponies und Schafen beweidet. Ein Zuschuss zur Anschaffung eines Hochgrasmähers würde bei der Weidepflege helfen. mehr lesen

Weide- und Landschaftspflege

  • Projektträger:
  • Kinder- und Jugendfarm Darmstadt e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt
  • Dauer:
  • Erstmal unbegrenzt

Das Projekt

Die Streuobstwiese und die Weidefläche der Kinder- und Jugendfarm Darmstadt (etwa 1,5 Hektar) wird von unseren Ponies und Schafen beweidet. Zusätzlich muss die Fläche mehrmals im Jahr gemäht werden, da sonst Pflanzen die Oberhand gewinnen (Sauerampfer etc.), die von den Tieren nicht gefressen werden.

Ein Zuschuss zur Anschaffung eines Hochgrasmähers hilft uns bei der Weidepflege.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Pflege der Streuobstwiese und Ponyweide und Erhöhung der Biodiversität.

Erhalt, Pflege, Nutzung und Weiterentwicklung von Streuobstwiesen

Darmstadt: Natur- und Landschaftschutz stehen im Vordergrund der Aktivitäten einer Gruppe von Freiwilligen, die sich intensiv um über 200 hochstämmige Obstbäume auf den Streuobstwiesen rund um das Hofgut Oberfeld kümmern. mehr lesen

Erhalt, Pflege, Nutzung und Weiterentwicklung von Streuobstwiesen

  • Projektträger:
  • Domäne Oberfeld e.V.
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt
  • Dauer:
  • 1 Jahr

Das Projekt

Erweiterung und Intensivierung der Aktivitäten der Freiwilligen durch folgende Einzel-Maßnahmen: Beschaffung zusätzlicher Werkzeuge und Geräte zur Baumpflege und zur Obstverarbeitung (Akku- Hochentaster, Transport-Handwagen für Baumschnitt und Obst-Ernte, Mähgerät zur Gewinnung von Tierfutter, Keltereizubehör), Einbeziehung von Kinder- und Jugendlichen in die Aktivitäten der Baumgruppe, Information der Öffentlichkeit durch Führungen, Infomaterial und Schautafeln, Erweiterung des eigenen Zuchtgartens zur Vermehrung von Obstbäumen und Erhöhung der Artenvielfalt, Durchführung von Ersatzpflanzungen für abgestorbene Altbäume, Beschaffung von flexiblen Zäunen zur gezielten Beweidung einzelner Flächen, Regelmäßige Durchführung von Baumschnittkursen zur Weitergabe des Erfahrungswissens der "Baumgruppe" und weitere Bestimmung der vorhandenen Sortenvielfalt (bisher sind 61 Apfelsorten bestimmt).

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Erhalt, Pflege, Nutzung und Weiterentwicklung von Streuobstwiesen rund um das Hofgut Oberfeld durch eine Gruppe von Freiwilligen ("Baumgruppe") der Initiative Domäne Oberfeld e.V.. Obst-Sorten- Bestimmung, Baumschnitt und Baumpflege, Obsternte und -verwertung, Baumpflanzungen, Gewinnung weiterer Mitwirkender, Information der Öffentlichkeit über Sortenvielfalt und Naturschutz. Die vorhandene Artenvielfalt soll langfristig gesichert und durch eine schonende Nutzung einem möglichst großen Kreis von Menschen bewusst gemacht werden.

Ein Garten für Fledermäuse

Darmstadt, OT Eberstadt: Ziel des Projektes ist die Verbesserung des Lebensraumes für Fledermäuse sowie das Aufzeigen von Möglichkeiten im Garten und am Gebäude für den Fledermausschutz. mehr lesen

Ein Garten für Fledermäuse

  • Projektträger:
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • OT Eberstadt / Darmstadt
  • Dauer:
  • Umsetzung ca. sechs Wochen, danach jährliche Kontrolle und übliche Pflege der Bepflanzung

Das Projekt

Fledermäuse benötigen Nahrung, geeignete (ggf. umzugestaltende) Wasserstellen, Wochenstuben, Zwischenquartiere und Überwinterungsplätze. Im giftfreien Garten locken „Nachtfalterblumen“, fruchtende Gehölze und auch nachts blühende Kletterpflanzen Insekten an. Diese fledermausfreundliche Gestaltung und Bepflanzung sowie unterschiedliche Nistkästen sollen den Tieren dienen. Zudem sollen Tafeln zur Lebensraumbeschreibung und Führungen als Anschauungsbeispiel eingesetzt werden.

Imkern in der Stadt

Darmstadt: Die Bedeutung der Honigbiene und das Imkern in der Stadt soll vermittelt werden, aber auch evtl. Nahrungskonkurrenz mit Wildbienen aufgezeigt werden. mehr lesen

Imkern in der Stadt

  • Projektträger:
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt
  • Dauer:
  • Umsetzung ca. acht Wochen, danach dauerhafte Nutzung

Das Projekt

Imkern ist wieder populär. Die Bedeutung für die Bestäubung vieler Pflanzen und die Lebensweise der Honigbiene wird anhand von zu erstellenden Schautafeln, Schaukästen, anzulegender bienenfreundlicher Bepflanzung im Permagarten und Schulungen durch erfahrene Imker aufgezeigt. Hierzu gehören neben Gäste-Schutzkleidung und Ausrüstung für die Arbeit am Bienenstock auch Schleuder und Abfüllvorrichtung sowie auch verschiedene Systeme zum Beherbergen von Bienenvölkern, damit auf die verschiedenen Haltungsweisen eingegangen werden kann. Materialien sollen aber auch darauf hinweisen, dass zu viele Honigbienenvölker in der Stadt und nicht nur in naturnahen Bereichen durch Nahrungskonkurrenz und ggf. Übertragung von Krankheiten und Schädlingen eine Gefahr für Wildbienen (zu denen auch Hummeln gehören) darstellen können.

Keine Angst vor Hornissen und Wespen

Darmstadt: Die Lebensweise von Hornissen und verschiedenen sozialen Wespenarten soll aufgezeigt, Beratung bei Problemnestern gefördert, Gifteinsatz überflüssig gemacht und Schulungen durchgeführt werden. mehr lesen

Keine Angst vor Hornissen und Wespen

  • Projektträger:
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt
  • Dauer:
  • Umsetzung ca. sechs Wochen, danach dauerhafte Nutzung

Das Projekt

Für eine verleihbare Dauerausstellung werden verlassene Wespen- und Hornissennester präpariert und die Besonderheiten der Arten anschaulich gemacht, sodass auch Laien gefahrlos Unterschiede auffallen. Erläuterungen zum Platz im Naturgefüge, Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten, den unterschiedlich langen Lebenszyklen der Arten werden auf Infotafel gegeben. Beispiele zeigen einfache Maßnahmen, die bei Problemnestern helfen, sich einen Sommer lang zu arrangieren und Giftbenutzung überflüssig machen.
Für persönliche Schulungen von Interessierten, Gruppen und Schulklassen werden Schulungsblätter zu Schwerpunkten, eine komplette Umsiedlungsausrüstung, Gäste-Schutzkleidung, Geräte, artgerechte Um- und Ansiedlungskästen sowie Präparate und Mikroskope benötigt.

Wildbienen auf dem Schulgelände

Darmstadt: Ziel des Projektes ist die Förderung der Wildbienenansiedlung sowie die Verschiedenheit der ungefährlichen Wildbienen in Aussehen, Nistansprüchen und ihren jeweilig bevorzugten Pflanzen erlebbar zu machen. mehr lesen

Wildbienen auf dem Schulgelände

  • Projektträger:
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt
  • Dauer:
  • Umsetzung ca. vier Wochen, danach jährliche Kontrolle und übliche Pflege der Bepflanzung, Führungen dauerhaft

Das Projekt

Zusammen mit Schülerinnen und Schülern sowie interessierten Lehrern werden Nistmöglichkeiten für verschiedene Wildbienenarten auf dem Schulgelände geschaffen.
Eine stabile Nistwand beinhaltet hohle Stängel von Schilf und Bambus, mit verschiedenen dicken Bohrungen versehenes Hartlaubholz, Morschholz und einzeln angebrachten markhaltigen Stängeln sowie ein Lösswand-Element. Den Boden darunter decken größere Steine ab, sodass darunter in lehmartigem Sand auch bodennistende Wildbienenarten ihre Brutröhren graben können. Hochbeete mit besonderen Erdmischungen und lückig bepflanzte Sandhaufen rücken ebenfalls bodennistende Arten und Wildblumenpflanzen für Wildbienen in den Fokus. Ein Kräuterbeet und Naschobst sowie bienenfreundliche heimische Gehölze runden die Anlage ab. In der Nähe wird eine Fläche als Wildblumenwiese umgestaltet. Durch Einbeziehung in den Unterricht bzw. während Projekttagen wird die Beobachtungsgabe dauerhaft verstärkt.

Verbesserung eines Eidechsenlebensraums am Rand eines Wohngebietes

Darmstadt, OT Kranichstein: Ziel des Projektes ist die Vernetzung des Lebensraumes und Erhalt des Zauneidechsenvorkommens am Rande eines Wohngebietes. mehr lesen

Verbesserung eines Eidechsenlebensraums am Rand eines Wohngebietes

  • Projektträger:
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Hessen e.V., Kreisverband Darmstadt
  • Gemeinde / Stadt / Lage:
  • Darmstadt, OT Kranichstein
  • Dauer:
  • Umsetzung ca. acht Wochen, danach jährliche Kontrollen und übliche Pflege der Bepflanzung

Das Projekt

Zauneidechsen benötigen Sonnenplätze auf sowie Versteckmöglichkeiten unter Steinschüttungen und Totholz, lockere Erde und Sand als Eiablageplatz und zum Eingraben für zu heiße Tage sowie die Überwinterung. Wildblumenwiesen und entsprechende Randbepflanzungen locken Insekten an. Niedrig wachsende bzw. zuschneidende Wildrosen und andere stachelartige Gehölze am Rand der sonnenexponierten Trittsteinbiotope schützen vor Hauskatzen.
Bisher werden einzelne, weit auseinander liegende Sand-Stein-Totholz-Flächen so miteinander vernetzt, damit auch der Bahndamm in der Nähe angebunden werden kann. Infotafeln und Führungen erläutern die Maßnahmen.

Bedeutung für Umwelt- und Naturschutz

Verbesserung eines Eidechsenlebensraums am Rand eines Wohngebietes

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